zu Tamburg bestattet worden sein. Zeideler (S. f23) bringt keinZeugniß darüber bei, obwohl zu seiner Zeit, s773, die Airchen-register von Tamburg noch bis zum Jahre s626 zurückgingen.Rudolf unterschrieb und siegelte so:
Rudolf's Gemahlin, damals schon 73 Jahre alt, überlebteihn noch s2 Jahre. Ihre Tochter Dorothee von Osterhausennahm sie zu sich nach Areipitsch. Als Dorothee am l9- Augusts668 dort starb, zog Tatharina nach Tümpling zurück, wo sie am7. März starb. In der ihr gehaltenen Leichenpredigt * wirdihr das Zeugniß ausgestellt, daß sie immer gewußt habe, ihremJunker „iedezeit fried- freud- vernunfft- und bescheidentlich zu be-gegnen, daß Gr darüber alle Traurigkeit vergessen . . ." „Sie istin Wahrheit eine besondere Liebhaberin göttlichen Worts gewesenund da sie noch bey vermögenden Aräfften sich befunden, hatt Siemit Willen und Vorsatz keine Predigt gern versäumet, auch sonstenzu pauße Ihre beste Lust und Freude an schönen Gebeten undGesängen gehabt und sich kräfftiglich darmit zu trösten gewußt.Und ob sie wol gleich alle arme Menschen nicht ohne Sünde und
^ Die Leichenrede in Abschrift im Archiv zu Thalstein.