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Baner's Lalvs. duurcliu, verwüstet, am s7. Mai s633 von denSchweden niedergebrannt.^
Der furchtbare Zustand jener Tage spiegelt sich naturgemäßin Mittheilungen aus jener Zeit, soweit sie erhalten sind.
So schreibt Rudolf am 30. November s6H0 aus Tümplingan das lhofgericht zu Jena: das chosgericht würde „des itzigenTlenden landes Zustandt kundig sein, da ich nicht allein, sondernmenniglich in Ilxilio herumbziehen muß"; am 20. Juni ausTünipling: „in Tümpling wegen einquartirung der SchwedischenVölker ein solcher Tumult geweßen, daß nicht ein ehrlicher Mannvor die Thür, geschweig vber feltwegs kommen können"; am2^. Januar s6H2 aus Naumburg: es sei dem chosgericht bekannt,„In Maß für gefährlichkeit mann bißhero aller orttes geseßen,alßo daß ich vf meinen güttern biß diese stunde nicht sicher bleiben,noch meine briefe beysammen haben können, sondern aller orttesin Verwahrung bringen laßen müßen"; endlich am 22. JanuarsSHS aus Tümpling: „weil man anitzo zu keinen: gelde kommenkann, weil! die Zeit von Tag zu Tag schwerer vnd auch keinarmer chaußwird bald mehr ein Vertel Aorn verkaufen kann".
So stundete Rudolf z. B. der Gemeinde Groß-Schwabhausenam s6. October s633 eine Schuld, „weil sie durch die Banerscheunndt andere Landesplünderunge, ausgestandene vilfeltige Durch-züge, Tinquartierunge unndt Tontributionen uss äußerste omzrirtunndt dadurch nicht allein umb das uo. s636 erwachsene Getreydegenczlich konnnen, sondern auch sonst in höchste Armuth, also dassie nicht einen Acker bestellen können, gestürzt worden".^
So auch konnte Rudolf selbst im Jahre eine geringeSchuld an seinen Neffen Mols Christof II. aus Bosewitz in Geld
^ vergl. de» Brief Christian'? darüber an den Kurfürsten Johann Georg I.in II. iHo.
Geheimes Haupt- und Staatsarchiv zn Ivcimar, Receßbiicher vol. XVI.kol. 20Z».
von Tümpling. III. IZ