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Hauße zu Tümpling eingezogen vnd selbiges Hauß fastgenzlich spoliiren laßen, daß der Aufgang und der Ver-lust von deme von Tümplings vfs 30V fl. angeschlagenwird t".
Der Zlintinann zu Dornburg und Tamburg, Georg Aeyßer,sagte in seinem Bericht vom sv. Abai s63^ noch: . . . „Ist aberzue gedencken. daß in Theils Häußern janliner vnd elende genugzue sehen, seind auch ezliche leuthe nrit Degen vnd Spießhammernalso tractiret worden, daß sie wohl an ihren Häuptern vnd gliedt-maßen arme vngesunde Atenschen bleiben werden".
Das waren die Schweden in dem einen Jahre f63H alsFr eunde! And als Feinde hat sie Thüringen während 1.3 Jahre,wenn es noch möglich war, noch besser kennen gelernt, alsf636—Johannes Laner, s6H2—Johannes Thristophorus Rönigsmarck und —f6^7 Tarl Gustav Wrangel mitihren Horden im Lande wütheten.^
Die Baner'schen Horden setzten im Winter 1636/37 in Tümp-ling das Werk Stackelberg's fort. Rudolf wurde „rein aus-geplündert, alle Scheunen und Ställe ganz vndt gahr eingeäschertvndt abgebrandt, also daß Ihrer Wohl Edlegcbornen Gestrengendie ineisten brieflichen Documenta, vndt Uhr Runden drauff gangen,unter anderen aber insonderheit die Lehn: Grb: vndt Zinßbücherdermaßen maculiret, verrissen vndt verderbet worden :c."
Am 2^. Akärz 1637 wurde darauf Frauenprießnitz, trotz
^ Zu derselben Zeit befand sich Rudolf'? ^sjähriger Sohn Philipplseinrich bei Zlxel Brcnsticrna's Sohn Johannes in London!
^ Am 5. Februar ^SZ7 war Jena von den Kaiserlichen geplündert worden,obschon Tilly und Wallenstein ^622 Jena Schntzbricfe ausgestellt hatten.Räch der Plünderung vom 5. Februar gab der Kaiserliche General am 7. FebruarJena wieder einen Schntzbricf!
Erb- Lehn- und Jinßbnch des Ritterguths Tümpling ^sz? sArchivzu Tümpling).