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Zwei Jahre zuvor, (6(0, war Tümpling, wie folgt, an-geschlagen worden^:
„s600fl. Das Wohnhaus mitt dein gantzcm Nmbfaug neben
dem Vaumgarttenn,
^300 fl. Neun Hufen Landes, Jede zu MO fl.s200 fl. vierzig? Acker Wiesen vndt Weiden, dorinn der hopf-bergk an der tangenwiesenn nntt eingerechnet, Zederzu 30 fl.
fl. der 5taudiz, seind s2 2lcker, Zeder zu s2 fl. gerechnett,2^s fl. das Storch hälzlein, seind 2 Acker, Zeder zu s2 fl.
300 fl. das Fischwasser vf der Saale
230 fl. das Schafhaus, schafstahl, sambt den Garten vnd demhopfberge,
^36 fl. an H36 Schafnössern. Zu der Schefferey.s s72 fl. an erbgerechtig?eitt Zinsen vndt Frondiusten,
^ Bd. II., Urkunden-Anhang sn
^ Der alte Rittersitz, das „rittergesesse" Jhan's von Tümpling (I. m?'),ist bald nach ^55 gebaut worden, nachdem das Vorwerk Tümpling dnrch denLehnbrief von diesen, Jahre die Ligenschaft eines mannlchnbarcn Rittergutesdnrch Herzog Wilhelm III. von Weimar, nach Beendigung des Bruderkriegesund zur Belohnung für die Treue der Tümplings, erhalten hatte. Jhan'sSöhne Hans und Dswald (Hans, Vogt zn Saalcck, ist Rudolfs Urgroßvater)kauften nach dein Tode des Vaters einen Bauerhof zn Tümpling und bautenmit des Herzogs Hülfe („mit unser Hülste") noch einen Rittersitz, den neuenRittersitz („nuwcn rittersitz"), mit welchen, Wilhelm III. sie in, Jahre ZH72(I. belehnte, so daß von da an die Tümplings mit zwei Rittersitzen be-lehnt werden.
Übrigens erscheint schon in Tümpling eine onria Iraditabiiis(I. sz), mit welcher Margarethe, Gemahlin von Hans von Tümpling, Vogt zuSaatfeld (Vater von Ihan), durch Markgraf Friedrich den Streitbaren beleib-dingt wurde.
von tSSZ an, in den, Lehnbricfe für Rudolfs Sohn Philipp Heinrich,heißt es in Bezug auf die 2 Rittcrsitze in Tümpling: „nf deren einem iczodes Schäfers Wohnung stehet" — also auf dem alten Rittersitz Jhan's.
-5»» Ez waren 5 Fischweidcn in der Saale. Sic erscheinen schon in, Lehn-brie f von Z-Z8Z (I. Z5Z) und noch in, Trebra'schcn Lehnbricf vom 25. Februar zrz?.