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Nach Steffan's Tode wird seine Wittwe Tatharina, geborenevon Werder, 1464 mit ihnen beleibdingt. Ihr Sohn Hans d. I.,volljährig geworden, wird, unbeschadet ihres Lcibgedinges, 1472nut ihnen belehnt. Ihan's Söhne Hm,s und Oswald werden,nachdem wohl Tatharina gestorben, 1483 in dem Lehnbrief überTumpling ebenfalls mit ihnen belehnt; Hans d. I. erscheint hiermit Hans d. Ä., Sohn des Trasmus, als Nutbclehnter. Da aberHans und Oswald 1486 nicht wieder mit ihnen belehnt werden,so scheinen sie ihre Antheile an Hans d. I. abgetreten zu haben,der dann auch 1492 mit ihnen belehnt wird, wobei Hans undOswald und Hans d. A. als Nutbelehnte erscheinen. In demselbenJahre noch läßt Hans d. I. sie seiner Ehefrau Anna, geborenenvon Nleusebach, als Leibgedinge reichen. Er wird sie dann aberwieder an Hans und Oswald abgetreten haben, da er 1598 seineEhefrau mit seinen Zinsen zu Sulza beleibdingt und die Nadeberge1513 wieder in: Lehnbriese über Tümpling für Hansens SöhneOswald und Otto erscheinen.
So werden die Radeberge auch weiter in den Lehnbriefenvon 1549 und 1548 ausgeführt.
(In dem Lehnbrief von (6(9 erscheinen sie zum letzten Nlal.)
o) Vroitzen (Vrojzscgen, Wroijlz).
(Mannlehn.)
Hans, der Vogt zu Saalseld, wird das „Vorwerk" Droitzenin der Eisenberger Pflege erworben haben.
Seine fünf Söhne verpfänden „Droyschen" 1429 vor demEisenbergischen Gericht zu Schkölen an das Kloster Neuwerk.
1445 werden dieselben mit 2 Walter Korn und 2 Schock undzwanzig neuen Groschen, welche sie den Brüdern Hildegart ab-gekauft, im „Dorffe Droytz in der pflege zu Ißemberg" zu Ge-sammtlehn belehnt.
Ihan's Sohn Oswald bestellt 1474 „zu Droytz" Haus undHof mit ^ Hufen, 2 Acker Weinwachs, der langen Wiese, der