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bei dein Rcichstagsausschusse ein. Aleander gesteht selbst, daßganz Deutschland in hellein Aufruhr sei; neun Zehntheile erhöbendas Feldgeschrei Luther und für das übrige Zehntel laute dieLosung wenigstens: „Tod dem römischen Hofe". Er selbst sprichtes aus, daß die Verderbtheit des Tlerus, die Verhöhnung allenAechtes, die Verletzung der Toncordate, der Handel mit den geist-lichen Stellen alle Welt gegen die Turie aufgebracht habe.
So ging die Reformation ihren Gang. Wir sahen unterXVI., wie im Trnestinischen Gebiet der ersten Visitation von ^327die zwei anderen von s32H und ^523 gefolgt waren.
Die Grafschaft Tamburg, und sonnt auch Tümpling, war inder Theilung von sH33, wie wir schon bei Oswald's Vater Hansbemerkten, zum Albertinischen Theil geschlagen worden, welchen:sie 62 Jahre lang, bis s3H7, angehörte. Hier stieß die Refor-mation daher, bei den: starren Festhalten Herzog Georg's (s300— s539) an: alten Glauben, auf heftigen Widerstand, bis seinBruder Heinrich der Fromme (s339^s3Hs), welcher bis dahindie Aemter Freiberg und Wolkenstein verwaltet hatte, und dessenälterer Sohn RIoritz ihr freien Lauf ließen.
In den: Naumburger Vertrage, welcher s536 zwischen HerzogGeorg, seinen: Schwiegersohn, den: Landgrafen Philipp von Hessenund den: Aurfürsten Johann Friedrich den: Großmüthigen, den:Haupt des s53s geschlossenen Schmalkaldischen Bundes, vereinbartworden war, hatte sich Johann Friedrich mit Georg darüber ge-einigt, daß der lehnspflichtige Adel die Religion des zuständigenLandesherrn anzunehmen verpflichtet sei. Hieraus folgt, daßOswald Tümpling bis zum Jahre ^539, den: Todesjahre Georg's,katholisch bleiben mußte. Uebrigens befleißigte sich Herzog Georgmit aufrichtigen: Tiser, von seinen: Standpunkt aus Gott zu dienenund eine Besserung des kirchlichen Lebens herbeizuführen. Sohatte er sich t334 von den: Amtsschösser von Tamburg ein Ver-zeichniß der Lehnherren und des Inventars der Airchen in: Amt