Geben ir darüber, noch irem willen, zn furmunden dye sye irwelet vnd gekornunser lieben Getrawcn, Schenck ksansen von Wiedcbach vnd Günthern vonnBünaw zu Drewsk (Droyssig), dye sye bey sulchen irem Leixgntt so offt vnddicke ir das nott thun wirdt trcwlich handthaben, schützen vnd vorteydingensollen. Czn vrkundc mit vnserm anhangenden Insiegel wissentlich bcsigclt vnndGegeben zu Lipzck, am Mitwoch noch dem Sontage Vculi, Noch Christi vuserslieben lhernn goburt Tausent fünfhundert vnd im funfften Iharen."
Der Herzog gab ihr also, nach ihrer eigenen Wahl, zu Vor-mündern Hans Schenken von Wiedebach und Günther von Bünauzu Droyssig.
Wir weisen hier nur darauf hin, daß in diesem selben Jahre(505, wie wir oben bei der Darstellung des Lebens von Christoph'sOheim Hans ausgeführt haben, der zwischen Beiden seit Iahrenschwebende Prozeß zu Angunsten Christoph's beendet wurde.
Im folgenden Jahre (50K, nicht lange vor seinen: Tode,sieht sich Christoph wiederum genöthigt, ein Darlchn aufzunehmen.Dieses Wal nimmt er am Wai 50 Gulden von: Domkapitelzu Naumburg auf und verpfändet dafür wie für den Zins von7 "/» das Röblitzholz.
Dieses Holz, damals 50 Acker enthaltend, liegt zwischenSchinditz und Posewitz. Cs bildete immer ein Lehnstück für sichund gehörte nach der Tümplingschen Theilung vom 5. Juli (6(0zu Posewitz. Christoph trug es von Busso Schenken zu Tauten-burg zu Afterlehn z die Schenken selbst waren damit von denBischöfen zu Werseburg belehnt. Busso war Amtmann zu Weißen-sels, der dritte Sohn des (H6ß verstorbenen Amtmanns zu SaaleckRudolf d. Ä. (Cnkel Rudolf's d. Ä., bis (H(0 Amtmann zu Delitsch)und Oheim Christoph's, voll welchem die allein noch jetzt, seit dem(6. Jahrhundert, in Ostpreußen blühenden Schenken von Tauten-burg abstammen.
Wir wollen hier bemerken, daß die Verbindung der Tümp-linge mit den Schenken von Vargula (bei Weißensee), seit (280ungefähr in Tautenburg bei Dornburg, eine alte ist. Letzteren gabKaiser Lothar II. von Sachsen ((30 bei der Belehnung des Grafeil