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Dresdener Haupt-Staatsarchivs, 6.6. Leipzig 26. Februar s503,welche mit folgendem Satz beginnt: „Diese hernachgeschriebennguter vnd czinße wil ich Ghristoffel von Tumpelingk meinen: WeibeSibilla zu yren: Liepgeding leyhen lassen". Der darüber unterdemselben Datum zu Leipzig von Herzog Georg ausgestellte Leib-gedingsbrief findet sich ebenfalls zu Dresden, im Oopials 73,Blatt s05, und lautet so:
„Von gots gnaden, Wir George, ksorzcog zu Sachssen, Landtgrauen inDöringen vnd Marggraue zu Meyßen, des heiligen Römischen Reichs ErblicherGubcrnator in Fryeslanden, Bekennen öffentlich an diesem vnserm Brine,vor vns, vnser Erben vnd nachkamen, vnd thun knndt allermenniglichen, daswir vmb vleysstger Bette willenn vnsers lieben getraroen Eristoffeln von Tüinp-liugen der Erbarn Sibillen, seinem Ehelichen weybe, diese noch geschriebeneGutter vnd Zynßen von vns rurende, in der pflege Eamburg gelegen, MitNahmen ksawß vnd lsofe zu Schyntitz sampt der Scheferey in itzlichem seitdreyssig Acker, dye Große wiesen, vnder dem wege, den weyngartten vor demksofe Ezwene Menncr zu Schyntitz Iynsen zwelff groschen vnd funff hüncr,der Moller zu Molschitz mit zweyen pfundt wachs vnd zweyen hünern, EznStöbe eyn frey vischhawß mit eyner vischweyde vnd vier groschen zynß daselbst,Lzu Benutz einen besessen inann mit acht groschen zynß, zweyen pfundt wachsvnd zweyen hüuern, Ezu Nobrichaw Einen besessen Manu, mit dreyssig groschenZynß vnd acht hünern, mit allen Lren, Nutzen, Wirden, zu vnd Ingehorungennichts dauon außgeslosscn Sundern in allermaßeun wye gnanther ir EhelicherMann sulche gutter vnd zynßen mit ihren Zugehorungen von vns zu lehenredelichen herbracht, innehat, besitzt vnd gebraucht, dye obbemelten seinemweybe vor vnns vffgelassen vnd noch gcwonheit des landes, wye sich geburt,wieder an dye lehen gegriffen hat, zu Rechtem Leipgut gnediglich gereicht, vor-schrieben vnd gelyhen haben, Mit allen Rechten souil vns daran zuuorleyhengeburt, doch vns an vnsern dinsten vnd ander gerechtigkeyt ap wir dye anvnd vf sulchen guttern haben vnschedelich, Reichen verschreiben vnd leyhennder obgemelten Frawen Sibillen sulche oben augezceygtc gutter vnd zynse mitallen vnd itzlichen iren Zugehorungen hiemit gegcnwertiglichen vnd gnediglich,in Erafft ditzs Briues, dye hynfnrt noch tode des Ehelichen Mannes, ob syeden irlebet vnnd eher nicht, zu einem Rechten Leipgutt zu haben, zubesitzen,zu gebrauchen vnnd des zu iren Lebetagen zugnysenn vnd sich damit zuhalten,wye oben geschrieben vnd Leipguts altherkomen, Recht vnnd gewonheyt ist,Mit dem beschyet, wer bemelte frawo noch absterben obgnants Jrs EhelichenMannes aus angezeeygten Guttern heben vnd lösenn wolle, sol snlchs nochLandes gewonheys mit Sechshundert Reinischen gülden an gangkhafter vnserMüntz, mit vnserm willen vnd wissen, zu thun macht haben, welche gelt dannbemelte frawe an Iren Nutz vud gefallen, wye ir das Eben ist, kern vndwenden magk ane menniglichs Verhinderung«, Treulich vnd vngeferlich, vnd