Druckschrift 
1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
Seite
181
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zu Molschütz, mit (2 Pfennigen von Schomber, mit H Groschen,I Pfennigen und s Gans von Lobernitz, ferner mit f Gans und(2 Pfennigen Zins von Eamburg, mit dem Freifischhaus undeiner Fischweide zu Stöben und zu Behmitz mit H Groschen,( Pfund Wachs und 2 Hühnern Zins von einem besessenen Mannan einer wüsten Hofstätte, endlich mit den Erbgerichten.

Mit ihm zusammen werden sein Bruder und seine VetternHans d. Ä. und Hans d. Z. belehnt. Der Lehnbrief lautet:

Oswalden Tumplings Belehung.

Anno dom. w. Im rc. VXXXXII. auf Sounabondt uach Reminiscero hatMein Gnediger Her Hertzog Georg von Sachssen rc. Anstadt des hochgebornenfnrsten hertzogeu Albrechts seiner gnaden Herrn Vaters :c.

Gswalden Tumplingvnd seyuo Rechten leybs Lehens Erben dise nach geschribene guter von seinergnaden Hern Vater zu lehen Rurende In der Pflege zu Eamburg gelegenMitnamen Schintitz hawß hoff Acker wisenn, Weingarten Tcych Reyne vndLeydteu zwen Menncr zinßen XII gr. III huner Ein gans Item der Mollerzu Molschitz eyn Ä>. wachs II huner Schombcr XII ^ Lobernitz IV gr. III

I gans Item zu Eamberg I gans XII Item zu Stöben frey fisch haws miteiner Fischwerde Item zu Benutz eyn besessen Man zinst IV gr. I -lt>, wachs

II huner von eyner wüsten hoffstat, mit allen Eren nutzen freyheiten wirdengewonheyten gerechtigkeiten In vnd Zugehorungen nichts dauon ausgeslossenSundern allis mit Lrbgerichten wie er die von Ditterichen von Frankenlewbeugekaufft vnd er die zu seyner gnaden Handen vffgelassen zu rechtem lehn ge-reycht vnd gelyhen hat, Auch ist mit Ime Hans Tumpling? sein Bruder, Hansvnd Hanß Tumplinge seyue Vettern, mit den obgeschriben guttern semxtlichbelehnt, Bescheydenlich also Wurde der gemelt Vswalt todißhalben abgehennvnd hinder Ime Eheliche Leybsleheus Erben nicht lassenn, das alßdan solcheangezceygt guter An Hansen sein Bruder vnd seine Rechte leybslehens Erbenkamen vnd gefallen So aber der guant Hans sein Bruder Am leben nicht seinvnd rechte leybslchenserben hinder Ime nicht lassen wurde So sollen solcheguter Alßdan vnd nicht ehr an Hansen vnd Hansen geVettern komen vnd ge-fallen. Testes ober Marschall Sigmundt pflüg Heinrich von Bunaw ^ot.Dresden Xuuo st äis uts."

Der Lehnbrief findet sich im Dresdener Lehnshof, Lehnbuch O,Seite und im Weimarischen Staatsarchiv, Lehnsakten Schinditz.

Nachdem Oswald noch in demselben Zahre, am (6. Mai,zusammen mit seinem Bruder Hans und seinem Vetter Hans d. A.,an Hans d. Z. Radeberge (XIII) mitbelehnt worden war, begegnen