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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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Kurfürsten und dessen Bruder an Hans d. I. Lehen und Zinsenzu Sulza, Großheringen, Pfuhlsborn, Tberstedt, Trebra undDroitzen niitbelehnt. Wir haben dieselben bei Hans einzeln auf-geführt. Die Zeugen waren dieselben, nur war an Stelle HeinrichMönch's Hans von Obernitz getreten. Die Urkunde findet sichebenda, Blatt (9(.

Oswald erscheint im folgenden Jahre (H89 zwei Mal inNaumburger Urkunden, zunächst am (H. September (MontagsTxaltacionis sancte crucis").

An diesem Tage bekennt Bischof Dietrich (Schönberg) vonNaumburg zu Zeitz, daß erden: Trbarn Nehsten vnserm liebengetruwen Oßwalde Tumpling" erlaubt habe, dem Tapitel zuNamnburg 3 rheinische Gulden jährlichen Zinses auf sechs Männernund ihren Gütern zu Trauschwitz und zu Heiligenkreuz für 56 Guldenwiederkäuflich zu verkaufen. Der Bischof stellt hierbei aber dieBedingung, daß Oswald oder seine Trben obige Zinsen binnendrei Iahren von diesem Tage an gerechnet wiederkaufen, widrigen-falls er sich den Wiederkauf für 56 Gulden vorbehalte.

Das Original, auf Papier, findet sich im Stiftsarchiv zuNaumburg, mit deni Oblatensiegel des Bischofs, unter X. Nr. 2(0.

Die zweite Naumburger Urkunde dieses Jahres datirt vom9> October (Freitag nach Franciscus). Laut derselben verkaufenOswald und Anna auf Grund obigen bischöflichen Tonsenses2Hz rheinische Gulden jährlichen Zinses für 56 Guldenan vndvff vnßern gutern vnd tzinßen, die wir an sechs mennern zcumheyligen Krutze haben" (in Summa 5 Häusern und Häfen und2hz Hufen), und zwar an Hans Derffer, Benedictus Rost, JacobSchuster, Andreas Teuchern, Matthias Zeisig und Hermann Flag.

Oswald und Anna verpflichten sich, den Zins immer zuWeihnachten auf dem Dom zu Naumburg zu bezahlen, behaltensich aber, entsprechend auch der vom Bischof gestellten Bedingung,den Wiederkauf, nach vierteljährlicher Kündigung, vor. Ts ist