— ^73 —
mich, meyne erbin vnnd Erbnemen vnden an dissen vffin brieffgehangen" .. .
Die Original-Pergamenturkunde findet sich im Stiftsarchiv zuNaumburg, X. Nr. 203. Das Siegel des Abts ist abgefallen, dievier Tumpling'schen sind erhalten.
Am s2. März s^37 wird Oswald zu Altenburg von KurfürstFriedrich III. und Herzog Johann mit Zinsen, Gütern und denErbgerichten zu Droitzen in der Pflege Eisenberg belehnt, undzwar mit Zinsen von sv Groschen, 50 Scheffel Roggen undH Hühnern an Haus, Hos und anderthalb Hufen von Hans Derffer,von 3 Scheffel Roggen an Haus, Hos und einer halben Hufe vonHans von Teuchern, von 7 Groschen an Haus, Hos und einerhalben Hufe von Michael Rost, von (7 Groschen an einem Ackerund einer halben Hufe, die er von Friedrich von: Hofe gekaufthatte, von 23 Groschen an Haus, Hof und einer Hufe vonCaspar Wald, und endlich von 3 Groschen an Haus und Hofvon Hans Dechend (in Summa: 5 Häuser und Höfe, H Hufen,s Acker, 62 Groschen, (3 Scheffel Roggen, H Hühner). DieseZinsen und Güter werden ihn: mit den Erbgerichten im Dorfeund allen Ehren, Nutzungen, Würden, Freiheiten, Gerechtigkeiten,Zu- und Ingehärungen zu rechtem Mannlehn geliehen.
Für den Fall seines Todes ohne Lehnserben (seine zwei Söhnelebten aber schon) sollen zunächst sein Bruder Hans, wie wir schon beidiesem sahen, und dessen Lehnserben in diesen Lehen folgen und inletzter Reihe Hans d. Ä. und Hans d. I. sowie deren Lehnserben.
„Oswalt Tumplings Lehnbegriffung" bezeugen Heinrich vomEnde, Johann Schrenck, Doktor, und Heinrich Mönch, Amtmannzu Jena.
Die Urkunde findet sich im Gothaischen Haus- und Staats-archiv, D. NI, Nr. 6, Blatt 236.
Am 6. März des folgenden Jahres (H83 wurde Oswald,ebenso wie sein Bruder Hans und sein Vetter Hans d. Ä., vom