belehnt. Der Lehnbrief findet sich ebenfalls in: Oopiul 60, aufBlatt 95. Die Zeugen find dieselben.
Wir begegnen Hans, dem älteren Lohne Oswald's, nichtwieder. Derselbe ist jedenfalls vor dem (5. März (^99 gestorben.
Im folgenden Jahre (H9?, am 26. December („am tag Stef-fani"), stellt Hans dem Iungfrauenkloster zu Petersberg ein Be-kenntniß darüber aus, daß er ihm für 30 neue Groschen jährlichenZinses 2( rheinische Gulden wiederkäuflich verkauft habe.
Die Urkunde findet sich im Crnestinischen Gefammtarchiv zuWeimar, IN»'. IM., Seite (3(, Nr. 59, 3".
Im Jahre (^93 wurde wohl Hansens Neffe und MündelChristoph volljährig und scheint dieser Umstand eine Spannungzwischen beiden hervorgerufen zu haben. U?ir finden wenigstensim Staatsarchiv zu Magdeburg, ^otn Sachsen, Rsp. NIX, Nr. (352,in dein Aktenstück „^.ota uotitata vnd vollfürt Gezeugniß zusamptdarauff gethanen Rechtsspruch in Sachen die von Tümpling be-langende am Schöppenstuhl zu Leipzig versprochen wegen Ritter-guths Thümplingen und eines Weinberges dabey gelegen vomCloster Pforten zu Lehn rührende, so mit wiederkeufflichen Zinsenbeschweret worden (505" auf Seite 6H unter dem (2. Juni (Hstöeinen „Schied zwischen Hans und Christoph von Tümpling vordem Amte zu Camburg". Der dortige Amtmann war Rudolphvon Bünau.
Beranlassung zum Streit war Christoph's Wiederkauf-Ber-schreibung seines Großen Bergs bei Tümpling, vom 2. August (IchNan das Capitel zu Naumburg für 200 Gulden. Christoph, groß-jährig geworden, glaubte seinem Bormunde aus derselben nach-träglich einen Borwurs machen zu sollen, obgleich der Abt Cyriacnsvon Pforte und, außer Hans, auch Hans d. A. und Hans d. I.ihre Zustimmung zu derselben ertheilt hatten. Außerdem beschwertesich Christoph über andere Punkte, welche wir aus dein CamburgerSchied vom (2. Juni (H98 kennen lernen, den wir hiermit folgenlassen.