stellte sich in drei Treffen in der Ebene von Tannenberg, nördlichvon Gilgenburg, auf, das Fußvolk mit der Reiterei gemischt. Ihmgegenüber in vier Linien die Feinde, auf den: rechten Flügel dieLeidenschaft, auf den: linken die Christen, hinter den: viertenTreffen Iagello.
Ulrich von Iungingen, auf weißem Rosse, den Seinen vorauf,dringt, in Stahl gehüllt, in den Feind. Der heidnische Flügel wirdgeschlagen und wendet sich zur Flucht zum linken Flügel. Aberder siegreiche Flügel des Ordensheeres versäumt es, sich mit den:den Polen gegenüberstehenden zu vereinigen. Diese gehen vor.Noch an: späten Nachmittage steht die Schlacht unentschieden, aberdann nehmen die Polen Tannenberg, umfassen die Deutschen vondrei Seiten und treiben sie zurück. Der Tag war entschieden.Ein Tatar rannte Ulrich von Iungingen die Lanze durch denMund, um ihn herum lagen MO Ritter, vier Gebietiger, die Eom-thure von Althaus, Neßau, Engelsburg, Straßburg, Schlochau,Mewe und Osterode (Gamrath von pinzenau, erst seit drei Mo-naten Tomthur), in: Ganzen ^0000 Mann des Ordensheeres.
Der Orden war besiegt, nicht aber seine Ehre. 60000 Feindehatte er hingestreckt in den sieben Stunden des Uampfes. UndHeinrich von Plauen rettete die Marienburg und ward an StelleUlrich's Hochmeister.
Trotzdem kam es sH66 zum Frieden von Thorn, in welchen:das ganze Weichselpreußen mit Ermland an Polen abgetretenwerden mußte und Ostpreußen in ein polnisches Lehn verwandeltwurde. Nun ward die Marienburg 300 Jahre Sitz des polnischenStatthalters, bis in der ersten Theilung Polens von s?72 Mest-preußen mit dem Netzedistrikt an Preußen kau:.
Ostpreußen hatte der letzte Hochmeister, Albrecht von Branden-burg, schon s525 als weltliches herzogthun: für sich und seineNachkommen von Polen zu Lehn genommen. Er führte ^523die Reformation ein und Luther konnte ausrufen: „Siehe dies