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und unerbaren Mannschaft des Amtes Gamburg „was yn wis-sintlich sy von wem gerichte zcu Uamburg" ab.
„<Lzu dem ersten bekennen die gestrcnginHerinan Mönch (Miinch)
Hans von Hogcniste (Hagcnest)
Heinrich BoseAlbrecht BoseLnnrad vlstetc (Uhlstedt)
Berthold ReycheGtto von TumpelingHans vlsteteHeinrich von Goßirsteteby der hnlde myner Hern vnd by erre warheit, daz sy yn der pflege zcu Ram-bnrg nergen (nirgends) keyn Halzgerichte noch obir keyn vngerichte (wederHals- noch Untergericht) mer wissen sundir eyns daz ist myner vorgnantenjungen irluchten Hern."
Dasselbe bekennen sodann bei ihren: Eide die Geschworenender gehegten Bank und endlich bei ihrem Gide die ältesten Bauernvon Schmiedehausen, Gosserstedt, Grauschwitz, Sieglitz, Leislau,Alein-Gestewitz, Tultewitz, Alein-Heringen und Grölpa.
Ihre Siegel hingen unter dieses Bekenntniß Hermann Münch(auf Döbritschen), Hans von Hagenest (auf Leislau), Heinrich undAlbrecht Bose (auf Zöthen), Otto Tümpling, Rüdiger von Frank-leben (auf Schinditz) und Heinrich von Gosserstedt.
Die Urkunde liegt im Dresdener Hauptstaatsarchiv, die Siegelsind leider nicht mehr vorhanden. —
Zum Verständniß der damaligen Gerichtsverfassung in: Oster-lande bemerken wir Folgendes:
Justiz und Verwaltung waren damals noch nicht getrennt,und zwar lag die Iustizpflege in den Händen der Verwaltungs-beamten, wie in: vorliegenden Fall in der Hand des markgräflichenVogts von IVeißenfels. Das Landding war das Provinzialgericht;in: (3. Jahrhundert war es für das Osterland abwechselnd inSchkölen und in Delitzsch. Der Fürst saß ihm oft vor, so wissenwir, daß auf den: thüringischen Landding zu Mittelhansen bei