Von den beiden Urkunden von (367 findet sich die erste imDanziger Archiv, Schublade XU. Nr. 9. Laut ihrem Inhalt ver-leiht der Eomthur Ludeke von Essen seinen: Diener Johann Furchts-nicht zwei Hausplätze vor der Burg an: Tage S. Bartholomaei(24. August). Unter den Zeugen erscheint „johann typling keller-meister".
Die zweite Urkunde befindet sich wiederum in: Danziger Eom-thureibuch, Blatt 45 Nr. 33. Es ist die Handseste für das Dorfpraust von: (9. Octobcr (367 („am negesten Ste Lueien des Evan-gelist"). Unter den Zeugen: „johann tipling kellermeister".
Johannes einen Platz in unserer Stannntafel zu bestinnnensind wir nicht in der Lage.
6. Y.MS.
Auch ihm vermögen wir keinen Platz in unserer Stammtafelanzuweisen.
Wir haben über ihn zwei Zeugnisse: Zunächst sagt GottfriedRühlmann in seiner Beschreibung von Laucha, „historischer Briefvom Ursprung, Wachsthun: und Verheerung der hochfürstlichenSächß. Weissenfelsischen Stadt Laucha in Düringen an der Unstrut,An E. E. W. W. Rath daselbst geschrieben und übersendet", Leipzig(703, auf Seite 26:
„Was nun endlich den dritten Edelhof anbelangt, so lag derselbe druntenain Ende der Unterstadt und hatte einen ziemlich weiten und ansehnlichen Um-begriff in sich. Er wurde genannt nicht Hanß-Hos nach der setzigen Redensart,sondern Huges- oder Haugshof von einem edlen Herrn, es sey nun einer vonLuchan (Laucha) oder einer von Tiimpliug oder sonst Jemand anders Geschlechtsderselbe gewesen, der also geheißen. Zu ihm gehörten hübsche Giither undZinsen, sintemahl dessen Besitzer ans Heroldishausen, das itzo Hirschroda aus-gesprochen wird, jährlich t2 gr., ( Scheffel Weizen und Z Hühner Lrbzinsesbekommen mußte. In Laucha aber hatte er von s Höfen :s gr. z und2 Hühner und in dessen Felde von s Ackern Landes 8'/- Pf- und -5 Hühnervon einer Wiesen ( A, Wachs und von einem Höltzlcin 2 Hüncr. Sein eigen