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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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war 5 Hz Hufe Landes, ein Arautgarten, 2 kleine Höltzer, ein kleiner Wein-garten und ohne die Hofstadt einen halben Hof. Als uin's Jahr Christi 5-50-5Hans von Tümpling ohne Erben verstarb, fiel dieses Alles dem LandesherrnL>(andgrafen) Balthasarn anheim: der es aber bald darauf Dienstags nach derEmpfängniß Mariae (muß heißen: Himmelfahrt) dem gestrengen Ritter Hein-richen von Herde vor seine Dienste nicht allein ins Lehn gab, sondern auchvergünstigte, daß er alle die Lauchischcn Giithcr den Bürgern daselbst vererbenund davon den abgedachten Zins; nehmen mögte. Welches auch also geschahe,und wurde die edle Hosstadt in sondcrheit Matthias Schultheißen um zweiHühner jährlich auf Fastnacht zu geben vererbet, von dieser ist sie nachgehend?an Fritz Bötticher kommen, welcher sie, weil sie abbrandte, und er sie nichtwieder aufzubauen vermochte, im Jahr 5-570 Freytags nach Ulrichs der Stadtmit aller Gerechtigkeit gar schenkte und sich nur einen Thurm dabey, darinnener allein leben konnte, zeitlebens vorbehielte."

Rühlmann hat augenscheinlich die jDergament-Arkunde ct. ä.Weimar sH. August ^404 gesehen, welche noch heute, mit deräußeren Aufschrist:Friheite ubir Tumpclinges gutere", sich imStadtarchiv zu Laucha befindet.

Die Urkunde beginnt so:

Wir Balthasar von gotis gnaden lantgrave in Dornigen und marg-grave zcu Missen bekennen und thun knnt offinlichen mit dissem bricve, dazwir durch annemcs dicnstes willen, den uns gestrenge ritter er Heinrichvon Herde gethan had ... begnaden und belehen sie ... mit den nochgeschriebenguten und zcinscn, die Hans Tumxelinz seliger von uns zcu lehen gehabt unduns von ym lediglichen losgestorben sint:

Lznm ersten in dem sture zcu Luchauwe (Laucha) mit andirhalbir Hufenlandis, eyner wiesen, eynem krutgarten, zcwoien kleynen holczirn, eynem kleynenwyngarten und in dem stetichen zcu Luchauwe mit eyner halben Hofe undeyner hofestad ... darnach so haben wir auch den vorgenanten ern Heinrichenvon Herde nnd syne libeslehenserben belehnet und begnadt mit den noch-geschrieben jerlichen zcinsen, die uns auch lediglichen anerstorben sint von deineobgenanten Hanse Tuinpclinge seligen:" ...

(Folgen die Zinsen, wie Rühlmann sie angiebt.)

Und die vorgenanten jerlichen crbezcinse alle sollen deine vorgenanten ernHeinriche von Herde und synen libeslehenserben volgen zcu rechten manlehenvon uns nnd unsirn erben" ...

am dinstage noch nnsir lieben srauwen tage, den man nennet nssumx-eionis."

Wir bemerken noch, daß der erste Edelhof der Familievon Laucha gehörte, der zweite, im Anfang des s5. Jahrhunderts,