bürg nennen. Ihre Burgen bei Jena waren, wie wir oben sahen,kurz vorher an die Alarkgrafen gekommen.
(368 versetzen Friedrich und Balthasar, zusammen mit ihremjüngsten Bruder Wilhelm I. dein Einäugigen, die Burg an Tonradvon Bresenitz. Dieser ist wohl identisch mit demjenigen, welcher(3-(6 unter den Tümpling'schen Sühnebrief als Zeuge sein Siegelebenfalls hing. Daß (Lonrad schließlich sogar auf die Gerichts-barkeit im Amte (Lamburg Anspruch machte, geht aus der Urkundevom (H. Januar (393 hervor, welche wir unten bei Otto vonTümpling aus Tümpling kennen lernen werden.
Zwciunddreißig Jahre später, (((30, verpfänden Friedrich'sdes Strengen Enkel, Friedrich der Sanftmüthige und Sigismund,Schloß und Stadt (Lamburg, nebst Dornburg, an Busso Vitzthumden Aelteren a. d. H. Nieder-Roßla und seine Söhne Busso, Apelund Bernhard. Apel ist derjenige, welcher neben seinem, aufSeiten des Aurfürsten Friedrich des Sanftmüthigen stehenden, VetterApel auf Tannroda, dein sogenannten „Brandmeister", in demnach der Theilung von (-(-(5 (in welcher Wilhelm III. mit Thü-ringen (Lamburg erhalten hatte) beginnenden Bruderkriege eine soverhängnißvolle Rolle spielte und die Veranlassung zur Einäscherungdes Schlosses (Lamburg wurde, von welchem nur der Thurmstehen blieb.
Wilhelm III. starb (((82 kinderlos. Seine beiden NeffenErnst und Albert theilten sich (-(85 so in Thüringen, daß Albertu. a. Tarnburg erhielt. Es blieb bei den Albertinern 62 Jahrelang, bis (5((7, theilte also die Regierungen von Albert, seinenSöhnen Georg (welcher (Lamburg von (503—(5(3 an die BrüderHeinrich und Tonrad von Fichtenhain verpfändete) und Heinrichdem Frommen und seinem Enkel Aloritz.
Den drei Söhnen Johann Friedrich's des Großmüthigen, Enkelsvon Ernst, wurden nach der für ihren Vater so unglücklichen Schlachtbei Alühlberg von Herzog Aloritz in der Wittenberger Tapitulation