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um (030 von Zeitz nach Naumburg verlegt wurde. Die Rudels-burg und die Saaleck hatten den Grund ihrer Anlage darin ge-funden, daß ehemals die Straße von Naumburg nach Erfurtund Frankfurt a/M. durch das Thal der Saale ging. Zur Siche-rung dieser Straße wie der Schlöffer selbst hatten die Markgrafenzahlreiche Burgmänner (oastellam) dort hingesetzt.
In der Geschichte der Rudelsburg ist der zwischen ( 3(9 und(3H8 gelegene Zeitraum in vollkommenes Dunkel gehüllt. Indiesen Zeitraum fällt jene Fehde, auf welche nur kurze Aufzeich-nungen in der Naumburger Rathskämmerei-Rechnung von (3H3Bezug nehmen. So heißt es dort: „In äis Valsnoi" ((H. Febr.)„llobarmss cls Drntsin et clus. llospitalis ivormck in Koolsn" (Schkölen)„ucl roZatum oivitutis clü Xurtetrumlo et Ich-ee Tüpliol: vivitateinin prosoriptiouom cluesre tsntsbat" und weiter: „Item teria Quintain passious cliv.^ (6. April) „ivimus acl sxpsäitionsm super Xnrte-Iruucle et pinoernu cls llutsnberA . . . ivimus in RotlrelevssderA"(Rudelsburg) „p. clestruotionem."
Soviel geht aus diesen Aufzeichnungen hervor, daß Rurte-frunt (wohl Tastellan zu Rudelsburg) mit einigen Schenken vonTautenburg, Dornburg und Aäfernburg nnt der Stadt Naumburgund wohl auch mit dem Bischof (denn Johannes von Droitzen,Vogt zu Saaleck, war bischöflicher Hauptmann) Fehde gehabt hatten,in welcher die Rudelsburg zerstört worden war. Die Schenkenvon Tautenburg hatten Saaleck seit dem zweiten Jahrzehnt des(3. Jahrhunderts, und zwar nun, zur Zeit dieser Fehde, als Lehndes Bischofs von Naumburg besessen, die Beste aber (3HH anden Bischof Mitticho (von Ostrau), welcher von (335—(3H8, alsogerade in der Zeit jener Fehde, regierte, verkauft. Auch dieRudelsburg war an die Schenken gekommen und behielten sie die-selbe als Lehn bis in das (5. Jahrhundert hinein.
Mährend des Bruderkrieges ist, ebenso wie die Besten Tam-burg, Dornburg und Gleißberg, die Rudelsburg, deren Besitzer