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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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l. LMch

(Thitmar, Timo, Thime, Dyche, Dyce, Dietrich),

der älteste dieser vier Brüder, erscheint zuerst, verbunden mit denTastellanen von Rudelsburg, den Schenken von Tautenburg, vonRäfernburg und von Dornburg, in einer Fehde gegen den Bischofund die Stadt Naumburg a/S., in welcher die Rudelsburg zerstörtworden zu sein scheint.

Die Rudelsburg, deren Name zum ersten Male erwähntwird, war, ebenso wie die Burg Tamburg, eine angestammteBesitzung der Markgrafen von Meißen, wie auch die Besitzer derbenachbarten Beste Saaleck markgräfliche Vasallen waren, bis dieLehnsherrlichkeit über letztere sIHH auf die Bischöfe von Naum-burg überging. Die Stadt Naumburg selbst mit den beiden ihrbenachbarten Besten gehörte also nicht zu Thüringen, welches sichvon der U)erra bis zum linken Ufer der Saale, vom Franken-walde bis zum Harz erstreckte, sondern zu dem zwischen Saale undMulde gelegenen Osterlande, welches zu Meißen gehörte und sichin der Hauptsache aus den Eilenburger und Groitzscher Erbgüternder ZVettiner sowie aus dem Hleißnerlande zusammensetzte. DieMarkgrafen von Meißen waren seit lMS Schutz- und Schirm-herren über die vom Markgrafen Eckart I. (f f002) und feinenSöhnen Hermann und Eckart II. in Naumburg begründeten geist-lichen Stiftungen und namentlich über das Bisthum, dessen Sitz