gelebt hat). Sodann kennt er die Urkunden vom 7. April (259(Cuno), vom 20. März (230 (Thith), vom (0. December (((02(Hans), vom S .Mai ((((5 (Alyke), vom 26. März (H5H (Ihan)und endlich vom (.Januar (V( (Gertrud, die Glafey fälschlichMargarethe nennt). Glafey kennt also nur sechs Urkunden,von (259 —(((9 (; er schließt dieses Capitel mit den Worten:
„Daher die llü'uäibiou nicht ungegründet erscheinet, welche die Herrnvon Tümpling unter sich haben, daß ihr Geschlecht schon bereits vor 700 Iahren"(also von zurückgcrechnct) „bekannt gewesen."
Seine Arbeit hatte er gewidmet deni Sachsen-MerseburgischenHofmarschall Otto Wilhelm von Tümpling a. d. H. (Lasekirchenauf Tümpling und Schieben, dem Sachsen-Cisenbergischen Aammer-sunker Rudolf Albrecht II., aus demselben Hause, auf Heiligen-kreuz, deni Mcrseburgischen Oberjägermeister Wolf Friedricha. d. H. Posewitz auf Posewitz, Zöthen und Blösien und ChristianLudwig a. d. H. Casekirchen aus Tümpling, Casekirchen, Stöbenund Aue. In der Widmung sagt er:
... „ Da nun von der Zeit an, wo Lw. Ercellentz und Lw. Hochwohlgeb.ich kennen zu lernen die Gnade gehabt, mit vielen unverdienten Wohlthatenbin gleichsam überschüttet worden . . . darum will ich ... statt eines reellenDanckes ein papierenes Denckmal bauen." —
57 Jahre später, im Jahre (775, verfaßte Anton ChristophZeideler, Pfarrer auf den damals Tümpling'schen Gütern Boblasund Neidschütz (woselbst er, 73 Jahre alt, (?93 starb, nachdem ervorher Pfarrer in Buchheim und dann in Aue gewesen), alsManuskript die „Historischeit Nachrichten von der alten adelichenFamilie derer von Tumplingen aus alten und richtigen Urkundengesammelt und verfertigt".
Zeideler hat sich mit dieser Arbeit ein Denkmal gesetzt. Die-selbe zeichnet sich durch gewissenhafte Sammlung und Verarbeitungvieler Materialien aus, welche ihm theils aus dem damals nochwohl erhaltenen Tümpling'schen Archiv zu Tümpling, theils, wieer selbst in der Widmung hervorhebt, durch die besonderen Be-