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1 (1888) (bis 1551) : mit dem Wappen, einer Siegeltafel, zwei Stammtafeln, einer Karte der Grafschaft Camburg, anderer Kunstbeilagen und Register
Entstehung
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unterschiedene nicht eben gemeine Rsmargues aus denen Geschichten, ktsrut-cligus und Antiquitäten mit unterlansfen lassen, welche die Lpsoiul-Materie zuetwas allgemein machen können. Will es ihnen aber dennoch nicht gefallen,so kann ich weiter nichts thun, als daß ich sie bitte, ihre Zeit besser anzn-wenden, mich aber bey denen Gedancken zu lassen, als wenn ich eben nichtsunniitzliches dadurch gestifftet habe. Andere werden aber durch die Inserixtionauf die Gedancken gerathen, als wenn mein gantzcs Absehen eine citele Flat-terie und Schmeicheley sey. Allein dieselben werden mir erlauben, daß ich dieFlatterie eine ungegriindete Erhebung eines andern nenne. Ich aber gedenckehier nichts geschrieben zu haben, was nicht seinen guten Grund in denen Ge-schichten und vernünfftigen Muthmaßungen hat und was ich nicht mit satt-samcn Beweißthiimern dargcthan und unterstützet. Endlich giebts eine Gat-tung Leute, welchen kein Mensch etwas recht und gelehrt genung machen kan.Denenselbcn aber habe ich in unterschiedenen andern Schriften schon gewiesen,daß ich vor alle unzeitige Nognsnrs unerschrocken bin, viel weniger ihrcnt-halben die Feder niederlegen und müßig lassen werde. Aan es ein andererbesser inachen, so mag crs thun. Ich will zufrieden seyn, wenn nur die ver-nünfftigstcn über meiner Arbeit ein gelindes Urtheil sprechen und solche nichtschlechterdings iwxrodirsn. Lebe wohl."

Glafey theilt seine Arbeit in vier Tapitel. Das erste TapitelhandeltDom Ursprung des Adels in Teutschland". Am Schlußdesselben sagt er:

Derhalben hoffe ich, es soll nicht vergeblich sein, wenn ich das Alterthumder Hoch-Adliche» tkamills derer von Tümplinge etwas genauer betrachte. Esgereichet dasselbe dem Tiimpling'schen Hanse zur UrasroAutiv und Ehren.Daher ich nicht unrecht gethan zu habe» vcrincyne, daß ich den Titnl dieserAusführung Ehren-Säule des Hauses Tümpling genennet habe."

Das zweite Tapitel handeltDom Alterthum derer Herrn vonTümplinge aus ihren: Namen," das dritteDon dem Alterthumderer Herrn von Tümplinge aus ihrem lDappen", das vierteDomAlterthum derer Herrn von Tümpling aus Testimomis und Doon-moutöu".

Glafey beginnt hier damit, daß er in Z 2 bemerkt, er habeein AIal gefunden, daß der Tümplinge in den ältesten Turnier-Büchern Aceldung gethan sei. Dann beruft er sich auf AdrianBeyer's ^.robitsotns lenensis. (IDir werden aber auf Seite 83sehen, daß Albrecht von Tümpling nicht zu Beginn, sondern inder zweiten Hälfte des sH. Jahrhunderts bis zu Beginn des s5.