Geschichte des Geschlechtes von Tumpling hat schonmehrfache Bearbeitungen gefunden.
^m Jahre (7(6 erschienen zu Leipzig (gedruckt beiChristoph Fleischer's seel. Wittwe) die „Imtigsuitatss Tump-linAiauaS) Oder Ehren-Säule des Hauses Tumpling, Welche derjetzo florirenden Hoch-Adlichen Tümpling'schen Familie zu Ehrenaufgerichtet und erbaut At. Adam Friedrich Glafey".
Glafey, der spätere Verfasser des „Kern der Geschichte deshohen Thür- und fürstlichen Hauses zu Sachsen", Königlich Pol-nischer und Kurfürstlich Sächsischer Hof- und Iustizrath, sowieGeheimer Archivarius, bemerkte siebzehn Jahre später in einemSchreiben Tel. Dresden, 6. Juli (733, „daß ich die Imti^uitutosTumpliutziauao in meiner fugend geschrieben, dahero auch selbigemeinen dermaligen Umständen nicht ähnlich sehe, vor eine Hof-meister-Visoe aber doch noch gut genug sein möge".
Seine Vorrede aber lautete:
„Günstiger lieber Leser!
Ich höre schon von ferne unterschiedene Urtheile von dieser meiner Ar-beit fällen und mnß ich mich fertig machen, solchen zum voraus zu begegnen,weilen es doch heißt: Nslins est xrasveniro gunva prnsvsniri. Einige werdenmeine sonst gute Intention dein ersten Anblick nach vor nnnöthig und ohneNutzen halten, weilen der Titul vom Hause Tumpling nur zu reden verspricht.Allcine denenselben kan ich nicht besser dienen, als wenn ich sie bitte, sie sollendie wenigen Bogen erst durchblättern, so werden sie finden, daß die protllsorisvom Adel überhaupt nicht verachtet zu werden verdienet, und daß ich sonst