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Der Zustand des Erdinnern
Entstehung
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Starrheit der Erde vereinbar sind. Ferner wurden einigeThatsachen der Gesteinslehre herangezogen, um nachzuweisen,daß wenigstens viele Laven in einem früheren Zustande festgewesen sein müssen.

Wir haben uns auf einem dunklen Gebiet bewegt,. Dieun mittelbare Beobachtung versagte zumeist. Wir mußten Er-fahrungen, die im Laboratorium gemacht waren, auf Verhält-nisse übertragen, die uns im großen und ganzen fremd sind,Wir wissen nichts über den Druck und die Temperatur in großenTiefen. Oft mußten wir uns mit Möglichkeiten und Wahr-scheinlichkeiten begnügen.

Wollen wir uns demnach doch der Ansicht anschließen,die Erde sei starr, so können wir sagen, nach dem heutigenStandpunkt unserer Kenntnisse hat diese Ansicht die größereWahrscheinlichkeit für sich. Andererseits zwingt keine entgegen-stehende Beobachtung geradezu zur Annahme eines flüssigenErdinnern, Wir dürfen aber nie vergessen, daß unsere Ansicht nichtsweiter ist als eine Hypothese, eine Hypothese, die allerdingsBerechtigung besitzt, die aber doch eines Tages durch überraschendeBeobachtungen erschüttert werden kann.

Anmerkungen.

i Unter allen geologischen Hypothesen, z. B, bezüglich der Vulkane.Erdbeben, Gebirgsbildung ist denjenigen der Vorzug zu geben, welcheüberhaupt von der Frage, ob der Erdkern flüssig oder fest ist, unabhängigsind. Die bekannte Falb sehe Erdbebentheorie gründet sich auf dieHypothese vom flüssigen Erdinnern. Falb nimmt den flüssigen Erdkernals gegeben an, und sucht seine Theorie besonders durch den statistischenNachweis des Znsammentreffens von Erdbeben mit gewissen Konstellationender Sonne und des Mondes zu stützen. Will Falb seine Theorie durch-führen, so ist es in allererster Linie seine Sache, nachzuweisen oder auchnur wahrscheinlich zu machen, daß die Erde wirklich flüssig ist, dann magauch zugegeben werden, daß Ebbe und Flutherscheinungen des ErdinnernErdbeben erzeugen können, daß vulkanische Eruptionen und Erdbeben denM«)