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unerhört, daß in einem Gestein, wie Basalt, Quarz nebenOlivin vorkommen könne. Nach allen früheren Erfahrungenkonnte Quarz neben dem basischen Olivin nicht bestehen, sondernes war zu erwarten, daß die Kieselsäure mit den Elementen desOlivins ein saureres Silikat, etwa der Pyroxenreihe, bildete.Wären alle Substanzen, die den Basalt zusammensetzen, gleich-zeitig in geschmolzenem Zustande vorhanden gewesen und ander Oberfläche der Erde erstarrt, so hätte sich nach allen Ersah«rungen keine freie Kieselsäure neben oder vor dem Olivin ausschei-den können. Denn allem Anschein nach ist der Quarz der ältesteGemengtheil, Wollte man dagegen behaupten, daß in der Tiefeandere chemische Associationsgesetze für die Verbindungen herrschten,und demgemäß die Bildung des Quarzes vielleicht in die Tiefe,die der anderen Gemengtheile an die Oberfläche zu verlegen, sowäre das eine Behauptung, welche allen anderen Erfahrungenzuwider, diesem einen Falle zu Liebe konstruirt wäre. Wir sindja, wie zugegeben werden muß, noch wenig über die Vorgängein der Tiefe orientirt, besonders auch nicht über die Rolle, welcheder Druck bei chemischen Reaktionen spielt. Doch kann der Druckentschieden nur in dem Sinne die Reaktionen beeinflussen, daßer Elemente, welche an der Oberfläche wenig Neigung zuchemischer Vereinigung zeigen, verbindet. Eine dissociirendeWirkung ist kaum denkbar.
Auch der Ausweg, die Quarzkrystalle aus durchbrochenenGest einen, Quarziten oder ähnlichen Felsarten herzuleiten, istdurch das Aussehen der fraglichen Krystalle unmöglich gemacht,Sie haben ganz das Ansehen ursprünglicher Gemengtheile, nichtdasjenige fremder Einschlüsse. Noch dazu finden sie sich in sogleichmäßiger Vertheilung innerhalb des Gesteins und in sogleichartiger Größe, daß dieser Erklärungsversuch entschieden alsverfehlt angesehen werden muß.
Nehmen wir aber an, daß das Magma in der Tiefe fest
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