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Rassenmischung im Judenthum
Entstehung
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Ferner weist Conder darauf hin, daß unter den besagten HerrschernamenWorte sich finden, die auch in der akkadischcn und altmcdischcn Sprachealso in Idiomen von turanischer Abkunft vorkommen und in diesenSprachen als Bezeichnungen für den Fürsten signriren, und daß einerder Hittitischen Herrschernamen im Etruskischen, das nach der Ansicht ge-wisser Sprachgelehrter zu den tnranischen Sprachen in nahen Beziehungenstehen soll, sich wiederfindet. Weiterhin wird der Umstand, daß in derSprache der Hittiter der Genitiv dem zugehörigen Nominativ nicht seltenvorangeht, eine Konstruktion, die in den semitischen Sprachen nicht vor-kommt, von Conder als ein Beweis fiir die Zugehörigkeit der hittitischenSprache zum tnranischen Sprachensystem betrachtet. Auch die religiösenAnschauungen der Hittiter, bezüglich deren die oben erwähnten Felsskulp-turen gewisse Aufschlüsse liefern, sprechen zu Gunsten der Theorie von dertnranischen (mongolischen) Abstammung des besagten Volkes- Endlich werdenauch gewisse Eigenthümlichkeiten der hittitischen Tracht so insbesonderejene Schuhe mit ausgerichtetem Schnabel, welche auf den die Hittiter zurDarstellung bringenden Denkmälern sich finden, von Conder als Beweisefür die mongolische Abkunft dieses Volkes angeführt- Vergl- hierüber dieAbhandlung Conders:Rittits IZrIrnologz'" im llouraal ok tlrs ^atbropo-logioal Instituts ok Kreat Lritaiu auei Irslaiul Vol. XVII. 1888 p. 137 ff-)

" Vergl. Esra Kap. 10, 10-12.

^ Vergl. Nehemia Kap. 13, 23 und 24.

Vergl. A. NeubauerXotss ou tlrs Lacetz-pss ok tlrs Isvs" im-louraal ok tlrs Xirtbropologieat Instituts ok Krsat Lritain aull Irelauä,Vol. XV. 1836 x. 17 ff.

" Vergl. R. Andree a. a. O. S. 51.

" A. a. O. S. 18.

A. a. O. S. 49 und 50.

" Daß auf der Pyrenäenhalbinsel infolge des gewaltsamen Druckes,der auf die daselbst wohnenden Juden ausgeübt wurde, ein Theil derLetzteren zum Christenthum übergetreten ist, und daß in Spanien die ein-heimische Bevölkerung bis in die höchsten Kreise eine intensive Mischungmit jüdischem Blute erfahren hat, ist allgemein bekannt. Die getauftenJuden lMarannen) zählten in Castilien und Arragonien im 15, Jahrhundertnach Hunderttansendcn; sie drangen in die höchsten Staatsämter ein underlangten durch ihre Reichthümer großen Einfluß; ja es gab in den be-sagten Provinzen nur wenige angesehene Familien, die nicht etwasjüdisches Blut in ihren Adern gehabt hätten. sVcrgl. Graetz, Geschichteder Juden VIII, 301), Ebenso, wie die Spanier, haben auch die Baskenund Portugiesen eine Mischung mit jüdischem Blute erlitten. Auch auf denBalearen hat eine intensive Mischung des jüdischen mit dem eingeborenen

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