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häufiger vorkommen, als bei Christen, — dies ist mit höchsterWahrscheinlichkeit ans das oben erwähnte häufige Heirathen indie Verwandtschaft zurückzuführen, während der bei Juden sichfindende sehr hohe Prozentsatz von Geisteskrankheiten wenigstenszum Theil ans Rechnung jener geistigen Anstrengungen undAufregungen zu setzen ist, welche bei dem leicht erregbaren jüdi-schen Temperament nur zu leicht das seelische Gleichgewichtstören.
Fassen wir die Ergebnisse der vorhergehenden Betrachtungennoch einmal kurz zusammen, so ist es wohl nicht allzugewagt,wenn wir behaupten, daß das Volk Israels sein heutigesGepräge einerseits der schon vor Jahrtausendenstattgehabten Rassenmischung, andererseits der Ein-wirkung der sozialen Verhältnisse und der Jahrhun-derte hindurch fortgesetzten Jsolirung einer späterenEpoche verdankt. Auch möchten wir zum Schlüsse noch dar-auf hinweisen, daß die Vermischung des semitischen mit demindogermanischen Elemente, wie sie zufolge unserer obigen Aus-einandersetzungen schon 1500 Jahre vor dem Beginne unsererZeitrechnung in Palästina stattgefunden hat, nicht nur ans diekörperliche Beschaffenheit der Juven, sondern allem Anschein nachauch auf die Sitten derselben einen gewissen Einfluß ausgeübt hat.Wenn wir bemerken, daß bei den Juden, wie bei den meistenorientalischen Völkern, ursprünglich die Polygamie allgemein ge-bräuchlich war, daß aber später an die Stelle der Vielweibereiallmählich die Monogamie getreten ist, und wenn wir erfahren,daß die von babylonischen Kolonisten nach dem entvölkertenIsrael übertragene Sitte der Töchterhütten jLullllotll-Lsnotb)"von den Juden verabscheut wurde, so ist diese Sittenreinheit, wiesie die Jsraeliten in schroffem Gegensatz zu ihren babylonischenStammverwandten an den Tag legten, mit großer Wahrschein-lichkeit auf den Einfluß des schon im damaligen Judenthum
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