Druckschrift 
Rassenmischung im Judenthum
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen
 

13

Haartracht dieses Volkes (Zusammenfassen des Haupthaares zueinem oder mehreren Zöpfen, die im Nacken herabhängen) ge-deutet werden. Wenn auch gewisse Eigenthümlichkeiten, wie siedie altägyptischen Darstellungen von Hittitern aufweisen, wie z. B.dieniedrigefliehende" Stirn, die verhältuißmäßig große, gekrümmteNase und das zurücktretende Kinn, einen nicht unwesentlichenUnterschied zwischen dem in Rede stehenden Volke und dem un-vermischten mongolischen Typus zu erkennen geben, so steht dochTomkins^ nicht an, die auf den altägyptischen Denkmälern zurDarstellung gebrachten Kheta hinsichtlich ihrer äußeren Er-scheinung mit den Hunnen zu vergleichen. Daß wir die Hittiterals ein Volk von mongolischer Abkunft, bezw. als eine aus derVermischung von Mongolen und indogermanischen (amoritischen)oder semitischen Stämmen hervorgegangene Bevölkerung, zu be-trachten haben, diese Annahme erhält noch eine besondereStütze durch den Nachweis der Thatsache, daß schon im frühestenAlterthume Völker von mongolischer Abstammung in der Nachbar-schaft des von den Hittitern besetzten Gebietes ansässig gewesensind. Wenn wir uns daran erinnern, daß zufolge der Ergeb-nisse, der neueren assyriologischen Forschung jene, unter demNamen der Sumero-Akkader bekannte Urbevölkerung Babyloniens nach den in den Keilschriften uns erhaltenen Sprachresten zuurtheilen von tnranischer, also mongolischer Abkunft gewesenist und daß nach Lenormant auch die altmedische Sprache, sowiediejenige des alten Susiana auf das ehemalige Vorhandenseineines Volkes von tnranischer Abstammung in den betreffendenGebieten hindeuten, wenn wir ferner den Umstand in Betrachtziehen, daß eine Anzahl von Denkmälern aus der HyksosperiodeAltägyptens, wie z. B. der von Rud. Virchow^ unlängst ge-messene und beschriebene Sphinx von Tanis und eine neuerdingszu Bubastis ausgegrabene Statue, durch den von ihnen zurDarstellung gebrachten Mongolentypns ^ den besagten Abschnitt

(72Z>