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Im Verlauf der Weiterentwickelung der Trommelmaschinenhat man noch die Einrichtung getroffen, daß der Eisenkern derTrommel an der Bewegung nicht theilnimmt, während dieTrommel selbst, die in diesem Falle hohle Achsen hat, sich indem Raum zwischen dem Eisenkern und den Bögen der Elektro-magnete dreht. Wenn nämlich der Eisenkern gedreht wird,müssen seine Pole fortwährend ihre Lage ändern, und dadurchwird ein Theil der bewegenden Kraft zwecklos verbraucht, jasogar wird dadurch eine nicht unerhebliche Menge Wärme ent-wickelt, welche auf dier? Induktion schädlich wirkt.
Zur Abschwächung derFoucaultschen Ströme istder Eisenkern der Trommelaus isolirtem Draht her-gestellt, dessen Windungensenkrecht zur Achse ver-laufen/ weil der Leitungs-draht parallel zur Achseliegt.
Bei den neuesten Trom-melmaschinen der FirmaSiemens H Halske inBerlin haben der Stromsammler und die Elektromagnete nocheine Abänderung in der Anordnung ihrer Theile erfahren,welche die Brauchbarkeit dieser Maschinen nicht unwesentlicherhöht hat. Für den Stromsammler ist jetzt allgemein die„Kreuzschaltung" angenommen, nachdem sie schon seitJahren in einzelnen Fällen benutzt war. Die Kreuzschaltungist in Figur 9 schematisch dargestellt. Der besseren Uebersichtwegen sind die zwei Punkte, welche zu je einer und derselbenDrahtgruppe gehören, mit derselben Zahl versehen, die eine
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