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um leistungsfähige Maschinen zu erhaltein Der heutige Standder Elektrotechnik verweist alle diese sowie alle oben beschriebenenelektrischen Maschinen in das Gebiet der Geschichte. Und wennauch noch einige Jahre hindurch der Siemenssche Cylinder-iuduktor vielfache Verwendung fand, so hat doch auch er jetztdas Feld anderen Vorrichtungen gegenüber vollständig räumenmüssen.
Die neue Periode, in der wir jetzt noch stehen, wird ein-geleitet durch zwei großartige Entdeckungen: durch die Entdeckungdes Paccinotti-Grammeschen Ringes und des dynamo-elektrischen Prinzips von Siemens. Zu diesem letzterenwollen wir uns nun zunächst wenden.
Bereits im Dezember 1866 hatte Siemens in Berlin vormehreren Fachgelehrten mit einer Maschine expcrimentirt, welchekeine Stahlmagnete enthielt, sondern statt dieser einen großenElektromagnet. Die Drahtenden des letzteren waren direkt mitden Bürsten des Stromwenders verbunden. Bevor die Maschinein Gang gesetzt wurde, hatte Siemens den Strom wenigergalvanisirter Elemente durch den Leitnngsdraht des Elektro-magnet gehen lassen. Die Erfahrung lehrt aber, daß Eisen,welches einmal magnetisch erregt ist, dauernd geringe Spurenvon magnetischer Kraft behält. Wird nun der Cylinderinduktoreiner solchen Maschine gedreht, so entsteht in seiner Drahtspiraleunter dem Einfluß des im Eisen des Elektromagnet zurück-gebliebenen Magnetismus ein schwacher Strom, welcher durchden Draht des Elektromagnet fließt und diesen verstärkt. Da-durch findet wieder eine Verstärkung des Stromes im Cylinder-induktor u. s. w. statt, und in kurzer Zeit ist die Maschine biszum Maximum ihrer Leistungsfähigkeit angeregt. Dies ist inkurzen Worten der Kern des Sicmensschen dynamoelektrischenPrinzips. Wegen seiner nngemeinen Wichtigkeit, zugleich aber
Sammlung. N. F. V. 110. 2 (S13)