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Alexander der Grosse
Entstehung
Seite
21
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Volke, bei dem die hieratischen Interessen über die politischenwir sind sehr mangelhaft darüber unterrichtet stark scheinendie Oberhand gehabt zu haben. Alexander löste dort den gor-dischen Knoten, empfing die Unterwerfung der verschiedenenLandestheile und eilte dann, durch die kilikischeu Pässe wiederzum Mittelmeer herabznsteigen, wo er einen Hauptkampf mitden Persern voraussah. Dazu erschien diesmal der Perserkönigselbst mit einem Heer, das dem griechischen um mehr als dasVierfache überlegen war. Mit diesem hatte er im Blachfeldejenseits des Omanusgebirges seine Aufstellung genommen, ent-schlossen, dort Alexanders Angriff zu erwarten. Dem aber fieles nicht ein, aus bloßer Kampfbcgier sich ans das ungünstigeTerrain zu begeben, das Meer, seine feste Stütze zu verlassen,er wandte sich nach Süden zu den sogenannten UMs Lxriaegegen Phönizien zu. Das nahm Darius für Furcht, führtesein Heer über den Amanns und lagerte sich in AlexandersRücken. Der wollte seinen Augen kaum glauben, daß die Perserihren Vortheil so aus den Händen gäben, um den Kampf aufeinein Terrain anzunehmen, der für den Gegner wie ausgesuchtwar. Die Folge ist bekannt; wer unternähme, die Schritteeines Heermeisters wie Alexander zu schildern. Durch einenSieg ans der Flanke im Rücken gefaßt, mußte Darins eilen,mit großem Verlust an Menschenleben Leben und Freiheit zuwahren: das Lager mit seines Gegners Gemahlin, Mutter undKind fiel in Alexanders Hände. Kein Wort über den Edel-muth und die Zartheit, die er dabeü bewies, das ist zu bekannt;aber höchst interessant ist Alexanders weiteres Verfahren gegendie Phönizier, in deren Land er nun einrückte. Hier fand ernichts weniger als griechische Sympathien vor sich: sie hattenstets Persiens Flotte zum größten und besten Theile gebildet, beiArtemisium, Salamis, am Eurymedon und in unzähligen kleinerenKämpfen waren sie die Geschlagenen gewesen, ihr Handel nach

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