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Alexander der Grosse
Entstehung
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kreuzt, so ist der nächste schon entworfen. Und in die Knaben-zeit gehen die Züge dieser Rührigkeit des Geistes zurück. Freudighatte er in sich aufgenommen, was die Bildung seiner Zeitbot, sein Homer ruhte unter seinem Kopfkissen, und die späterenSänger waren ihm mehr als eine Ausfüllung müßiger Stunden;die bildende Kunst fand bei ihm freudige Anerkennung, Schätzungund Förderung, Sein Vater hatte zu seiner Ausbildung denausgezeichnetsten der Philosophen seiner Zeit, den Aristoteles,herangezogen, der durch die Geburt der makedonischen Gegendangehörte, und der Jüngling verschlang die Lehre des großenMannes mit einem Eifer, daß er ihm später den Vorwurf machte,durch Veröffentlichung die Lehre, die er ihm vom Munde ab-gelauscht, unter das Volk zu bringen und gemein zu machen.Auf diesen Unterricht haben wir es jedenfalls zurückzuführen,wenn wir später Alexander in seinen Kriegen als Meister derMechanik, d, h. der angewandten Mathematik, vor uns finden.Was jene Zeit in dieser Beziehung leistete, zeigen uns die Be-lagerungen von Halikarnaß, Tyrns und Gaza, zeigt uns diejüngere Schule der Kriegsmechanik, die im Demetrius Polior-ketes knlminirt, und der Tod entriß Alexander großartigenPlänen, von denen die Dnrchstechung des Isthmus von Korintb bisauf unsere Zeit ein Traum geblieben ist. Auch hielt der Königfest an seiner Liebe zum Lehrer und förderte dessen Bestrebungen,wie er konnte.

Aber der Mensch hat nicht allein einen Geist, sondern auchein Gemüth, Schon erwähnte ich oben Alexanders Hochherzig-kett, Heiterkeit, Freigebigkeit, Freundlichkeit, mit der er sein Heeran sich fesselte, so daß keiner seiner Feldherren auch nur ent-fernt darin mit ihm wetteifern konnte, seine Großmuth undVersöhnlichkeit. Und damit verband er eine Aufmerksamkeitund Zartheit, die ihm selbst die Herzen seiner Gegner gewann,so daß Sisygambis, die Mutter des Darins, bei seinem Tode

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