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Alexander der Grosse
Entstehung
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von Wissenschaft und Kunst, aber unter den Persern ist keineRede von einer Litteratur, einer Poesie, einer Bliithe der bildendenKunst, es müßte denn etwa die Architektur sein; aber selbst wasihre Hand an den Wänden von Persepolis geschaffen, hat mehrein antiquarisches, als ein künstlerisches Interesse,

Gegen dieses Volk also wollte Philipp einen Vergeltnngskriegbeginnen, um die vor 150 Jahren von ihnen eingeäschertenTempel Griechenlands zu rächen. Es war insofern ein muth-williges Wachrufen der wildesten Leidenschaften, und wild würdesich unter Philipps Leitung der Krieg gestaltet haben zeigt unsdoch der Brand von Persepolis, wozu selbst ein großer, derGrausamkeit und allen Unthaten abgeneigter König sich gedrängtsah, weil man sich einmal auf eine schiefe Ebene gestellt hatte,Vergeltungskrieg ist ein entsetzlicher Krieg, der neben den Leiden,die der Krieg mit Nothwendigkeit in seinem Gefolge hat, wehthun und kränken will und sein Ziel darin sieht.

Es war Philipp nicht beschiedcn, auszuführen, was ergeplant und vorbereitet hatte: am Vorabend des Kampfes, alser bereits seinen Feldherrn Parmenio nach Asien vorausgesaudthatte, traf ihn der Mörderdolch, der eine Privatkränkung anihm rächen wollte, und legte die Ausführung in des SohnesHand, krönte dessen Haupt mit unverwelklichem Lorbeer,

Sohn König Philipps und der Olympias, erblickte Alexander353 vor Chr. G. das Licht der Welt und erweckte schon infrüher Jugend glänzende Hoffnungen, an Körper und Geist aufdas herrlichste ausgestattet. Groß, kräftig, strahlend in jugend-licher Schönheit und Frische, zoger Aller Augen ans sich und über-ragte die Altersgenossen durch die Fähigkeit zu außerordentlicheneinzelnen Leistungen so sehr trefflicher Schnellläufer, Ringer,Reiter, Schwimmer, daß ihn Einer für den Kranz zu Olympiaberufen erachtete, andererseits war er von einer Nachhaltigkeit derKraft und Ausdauer, daß er uns später im Kriege überall an der

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