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3 (1719) Von dem alten und neuen Africa
Entstehung
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und die Nasen-Löcher durchbohren, und goldene oder metallene Ringe dareinthun. Mit denen an denen See-Küsten ist besser umzugehen, als mit denen,so mitten im Lande wohnen.

Die vornehmste Flusse find: I, 5ierre l.ione. 2. Zucrio äs LllNz. Z.Uz,neu. 4.1-svoltZ. 5. Lenin. 6. Lzrmo. 7.Kic>clc Kc)-.

Es wird dieß Küste Lumea in viel Königreiche und Landschaffren einge»theilet, von denen wir die vornehmsten, so viel uns aus denen besten Reiff,Beschreibungen bekannt worden, kürtzlich bemerken wollen. Die Portugie-sen, Engellander, Dänen und Preussen, auch Hollander haben darinnen ge-wisse Vestungen inne, wo fie Besitzung halten.

I. Das Königreich klacoco, worinne die Völcker kwnlolez, hat seineneigenen König. . . ^

II. Das Königreich eirmglxzmba, hat seinen Konig. Der beste Ort ist

Luiclaii.

in. Das Königreich ^lecli-a, hat seinen eigenen König, der seinen Hofzu kleüra halt.

IV. Das Königreich Lizfziz an dem Flusse clc>5 Lamoi-onez, hat auchseinen eigenen König. Das Land lieget zwischen Lenin, deinen, und derKüste doi-.ZO.

V. Das Königreich ki-tbon, wodasLapc, Iopc2 cli donsalve; ist.

VN Das Königreich Lenin, lieget UlN den Fluß Lenin , sonst kio 5o»mola genannt. Dieses Land hat seinen eigenen König , welcher einige Für--e- Q^»ce. sten zu Vasallen hat. Er rcliMret in der Stadt Lenin, wo eine weitläufigeResidentz ist. Die Portugie en zu ^veri-i, und die Lorlsiren zu vlz wollendes Königs von Lenin Befehl nicht allezeit retpeKiren. Die Holländer he-ben ihre Hmrdlung in denen Platzen, r .)Lc >u6eclou. 2.) ä--ebc,7 z^gAvn,worinne der Konig von Lenin seine douveineur! hält. Es find in der ^hetmir grosse Dörffer, von denen das letztere in denen letztern innern Kriegen sstrverwüstet worden. 4.) Groß - L. »m , ist eine Stadt, und des Königes vonL-Mn Refidcntz , der daselbst einen wei-lausstiaen Paklast hat, wacher allermit kein.ein Schlosse der Könige in Europa zu vergleichen ist. Diese Sradtist in denen innerlichen Kriegen gar sehr verwüstet worden. Die Einwohnerdieses Königes haben gute Viehzucht, und viel Baumwolle. S-e find sehrhässlich und gütig, wenn ihnen gütig begegnet wird. Mit ihrer Religion istes elendig beschaffen, indem fie blinde Heyden find, und so wohl GOtt, alsden Teufel unter dem Bi.de des Menschen verehren. Gewisse Thiere, Ele-phanten-Zahne, und was sonst die Natur ungewöhn liches hervor bringet, mußihnen zu Götzen dienen. Sie halten viel auf Erscheinungen ihrer Verstorbe-nen. Den Ort der ewigen Glücksceligkeit, oder Unglnckseeligkeir bilden fiesich in der See ein, und glauben, daß ihr Schatten, den fie i^llllüoor. oder

Gleils-