Groß- und Kleindeutschen, welche den Lesern zugleich eine Er-weiterung ihres statistischen Wissens darbieten würde, indem siedie Namen der frankfurter Wirthshäuser kennen lernten.
Die Linke war natürlich derjenige Theil des Hauses, wel-cher die Aufmerksamkeit der Zuhörer am lebhaftesten auf sichziehen mußte. Ihr gehörten die im Munde des Volkes zumeistgenannten Männer an und neben Solchen, die, früher in wei-teren Kreisen unbekannt, sich erst durch ihre parlamentarischeThätigkeit Ruf verschafft hatten, wie Simon von Trier, fehltender Parthei nicht Notabilitäten aus früherer Zeit, Namen vonaltem Klänge. Auch die Linke zerfiel übrigens in verschiedeneFractionen, die unter dem Namen der „vereinigten Linken" zu-
sammen begriffen wurden. Die dem linken Centrum zunächst-stehende war der Klubb der West end Halle. Zwei Mitgliederder in Stuttgart eingesetzten Rcichsregentschaft Heinrich Si-mon von Breslau und Franz Raveaur zählten zu demselben,ferner Venedey, Bischer, Schoder aus Stuttgart, Wil-helm Schulz aus Darmstadl. Eine andere Fraction hatte sichim nürnberger Hof vereinigt; ihr gehörten Löwe ausKalbe, der letzte Präsident der Nationalversammlung, Eisen-stuck, Kolb u. A. an. Der deutsche Hof, einst vornehmlichvon Robert Blum geführt und endlich der Donnersberg,die äußerste Linke, vereinigten die entschiedener gegen die Majori-tät andrängenden Mitglieder.