Druckschrift 
3 (1890)
Entstehung
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In beyden Enden oben an ist. ein Behälter gemacht um die ver-modelten Körper hinzulegen. Dieser Keller mit Inbegriff des Belagsder Kirche mit geschliffenen Liittiger Steinen und Weissling derKirche hat gekostet Rhl aix 4218, 27 M. worauf noch ein Capitalsumma haftet von 1350 gl. welche der Zeit von don ArmenProvisores der St. Foilansldrehe aufgenommen, nunmehro dasJosepkiniscke Institut in Besitz hat. Das übrige ist vor und nachbezahlt worden, wo ich 1805 der Wittib Offermanns noch eine Restevon 500 gl. bezahlt habe und sie zur Dankbarkeit Rthlr 50 zumNutzen der Kirche zurückgab.

Die Häuser auf der alten Kirche zum Hof zu sind

regierende Herrn Kirchmeister Gottfried Stanislaus und JosephBuchholz 1793 gebaut worden und haben Rthlr 2792, 23, 36 gekostet.

Das Quirinus und Königin von Ungarn-Bad sind 182526zum Theil neu gebaut worden.

Das Rosenbad ist 1828 abgebrochen und im Monat Juniangefangen ganz neu zu bauen. Dies hat Franz Niicker als wenigstforderender anterprenirt für die Summa von 13000 *) preuss. Thaler.

Zusatz' zum fünften Capitcl des ersten Buches.

Diese nebenseitig bemerkte marmorne und achtuugswürdigeGranitsiiulen sind im Jahre 1795 auf Geheiss des damaligenVolks-Repriisenl auten Frees in heruntergenommen worden. Diewahren Aachener handwerksleute und Meister wurden zusammengerufen, zu vernehmen, welcher diese Arbeit unternehmen wollte,welche aber alle einhellig aus Vaterlandsliebe und Hochschiitzungzu diesen würdigen Denkmälern erklärten, dass selbige nicht ohneGefahr dass die ganze Kirche einstürzen könnte, dürften weggenommenwerden bis endlich ein Verräther Judas schandwert zu sagen einnichtswertber Aachener Bürger Namens Krätzer sieh anbot dieselbenherauszunehmen, der auch dieses schändliche Werk vollbrachte.

Diese Säulen sind aber zum theil unter dem General-GouverneurSack reelamirt worden, und zum theil von Frankreich zurückge-kommen anno 1815, wofür die Stadt dem Charlin und Mathee 2080frank bezahlt hat. Noch ein sehr grosses Glück, dass die vier bestenSäulen von grauem Porphyr nicht allein ganz unbeschädigt sondernnoch neu polirt sind zurückgekommen. Zwei der besten vonrothem Marmor 10 Vi Fuss hoch, welche unter der Orgel standen,sind mit Genehmigung zurückgeblieben, weil sie vorgeblich dieStütze des Museum in Paris wären. Die alte sonst in alten Zeiten somerkwürdige Orgel ist abgerissen und meisten!heils von Lumpen-

') hu Texte Uiess es ursprünglich 1300. fflne O ist später zugesetztworden.