Druckschrift 
3 (1890)
Entstehung
Seite
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grossen Archiv, wodenn uns noch wenige nicht bedeutende Gegen-stände in das kleine Archiv zurückblieben, welche denn auch(derzeit wie die alten Adel Briefe öffentlich auf dem Marktplatzvor dein ßathhause verbrennt wurden) sehr viele Urkunden durchschlechte Kerls welche dermalen auf dem ßathhause angestelltwaren zur Verbrennung des Adels gebraucht wurden, also auch mitdenen Adelsflammen zu Rauch aufgingen. Nun aber nach Einzugder alliirten Truppen bekamen wir einen General-GouverneurNamens Sack, welcher dem Herrn Oberbürgermeister den Auftraggab ein vollständiges Verzeichniss aller Dokumenten welche besagterCamus nach Paris geschleppt, aufstellen und vorn Stadtrath unter-schreiben zu lassen, so würde er alles reklamiren. und besorgendass alles wieder zurückkäme. Herr von Guaita befolgte dieses,gab dem Stadtarchivar Meyer den Auftrag selbes aufzustellen.Dies geschah aber ganz unregelmässig und unvollständig. DasVerzeichniss wurde durch den Rathsdiener Wachten den Stadtrüthenzur Unterschrift rundgeschickt. So käme selbes zuerst zu mir alsStadtrat!) u. Bentmeister selbes zu vidimireu. Teil gab selbes zurückund sagte ihm nicht weiter zu gehen und selbes dem HerrnOberbürgermeister zurückzustellen mit dem Bemerken ich kämegleich nach dem ßathhause. Ich ging hin und sagte dem HrOberbiirgermstr, dieses Verzeichniss hätte ich geweigert zu signirenweil es ganz unvollständig und kein einzig Stück aus dem grossenArchive darin bemerkt wäre. Hr. Oberbürgermeister liess denArchivar Hr, Meyer rufen und bemerkte ihm meine Angabe, worüberHr. Meyer sehr aufgeblacht wurde gegen mich. Ich erwiderte undwiederholte ihm nochmals meine vorige Angabe und sagte demHerrn Archivar dass er statt gegen mich aufgebracht zu sein, mirdanken müsse, dass das Verzeichniss zuerst in meine Hände ge-kommen und solche verstümmelte Sache nicht nach Paris gekommen,welches Hr. Archivar auch nicht richtig hatte aufstellen können,indem er in seinem Leben nicht in dem grossen Stadtarchiv gewesenwäre, und gar nie die Schlüssel davon gesehen, viel weniger selbewüsste zu eröffnen. Herr von Guaita wollte nach Gebrauch wedermich noch dem Archivar beleidigen und wusste nicht zu entscheiden,worauf einer der Sekretaire vorschlug, man möchte dem HerrnGeneral-Gouverneur die Anzeige machen, dass der Herr Stadt-rentmeister de Bey diese Bemerkung gemacht, welches dann gleichgut geheissen wurde und auf der Stelle vor sieb ging. Die Antwortvon dem General-Gouverneur kam zurück mit dem Auftrage einneues Verzeichniss zu machen und anders nicht als im Beisein undunter Leitung des Hr. Stadtrentmeisters De Bey; welches dennalles vollzogen wurde und dem Herrn General-Gouverneur zugeschickt..