Druckschrift 
3 (1890)
Entstehung
Seite
350
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1769 verliannisiren und verjagen, und wann nach der scharfe Reichsgesätz

im Mertz soll, verfahren werden, so hättens ihr Leben verbührt.

Den 10. p en 10. Febr. seind sie, die Churpfl. einkommen mit

Febr. Clinr- . ' 1

pfaüzscho gewalthat.iger Manier, als mit, 4 Canon und 8 Houbitzen, 3 Amu-WaudieSoi- nutions Kahren, 1 Wagen mit Sturm-Leileren, eben als wan siefn m !a S ans- eine feindliche Festung wollten einnehmen. Die Canonirs gingenmarscinrt. ne p en j] ]r g e ] n d ene Canon mit brennende Lunten. Nachdemdie Stadtthor aufgehauen und also wie gesagt eingeruckt bis aufmMark, allda Battallion Care gemacht aus Forcht die Bürger solltensie überfallen und angreifen, aber diese waren davor viel zu gescheid.Da Hess der Meyer Ghijr die einfaltige Artikulen ablesen mitTrommelschlag durch die ganze Stadt, in Meinung die gemeineBürger auf sein Seit zu locken, so gar die Unterthanen im Reichvon Aachen, die böse Lcut gaben sich dein Meyer ganz untergebenund vermeinten derselbe konnte ihnen helfen gegen Magistrat,welches er ihnen auch versprach, aber es ist, nichts gefolgt. Wasaber vernünftige Bürger waren begritfen das Ding anders. Nachdemaber Magistrat versammlet und Hessen die Btirger-Capteins,Liutenants und Fendrigs beisammen rufen um die Soldaten zuEinquartiren bij de Bürgerschaft,. Dieses lies der General von Horsund Meyer samt alle seine verrilhtische Gehülfen alles geschehen,da zeigt er die Billetter alle aus seinem Sack, Mit vermeldendiese Müh hatten sie nicht nothig, er hätte schon die Einquartierungbij sich, damit gibt er diese auss, vor die Herrn Bürgermeistere Kalir200 Man, vor Hr. Burgerm. Chorus 200 Man, und dess solltensie in die schönste Gemächer sich einlogiren und das mit Gewalt,und bei die Herren Beamten nach Proportion alle in ihr Häuser,wie auch bei alle kleines und grosse Rathsherrn, so gar bei vielewelche vor Jahr nicht mehr Raths gewesen, wan er nur von HerrnBürgern). Kahr sein Partkei war so mussten es Soldaten habenmit Befelch alles anzuscliaff lassen was ihnen gebührte. In summader ganze Rath war so überfallen, dass man vermeint hätt allemüssten verderben. Allein bij so grosse Beswiihrung war dochkeiner der sich nach dem Vogt halt lenken wollen, wiewohl so scharfbedrauet wurden, weilen der Meyer mit, seine Gesellen vermeintendie Kett zu zerbrechen, und haben sie noch so stark gemacht.

Immerzu wehrten das Legen und verlegen mit die Soldaten,

alle Tag kam ander Order, dan sus dan wieder anders. In summa

es ist nicht zu sagen wie die gute Rathsherrn geplagt seind worden.

Sie habens dannoch überstanden in allem Gedult und Schaden

Kaiserlich welche sie gelitten, bis endlich die Kaiserliche Mandata so starckMandat» we- . . • th

rcii chur- nacheinander folgte und die Greis ausschreibende Fürsten als

'croupen'. nemlich Preussen und Chur-Cöllen sollten im guliscli und bergischen