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liehen Absicht: Wie manch einer, der eben in einem Hause derMisvergnügten wohnte, wurde mit der Ausräumung bedrohet —und würlclich, wenn er unbiegsam war, vor der Thür gesetzt, wiemanchem dargeliehene Gelder aufgekiindiget — Vergünstigungeneingezogen — und seinem Hache die bisher vergönnte Nahrungaus dem nemlichen Grunde entzogen. Die Raserei ging bis aufdie Almosen, die dem undanksamen Dürftigen, der sie lange ge-nossen, nunmehr bis auf Hunger und Durst versagt worden, tau-send Auftritten von dieser und noch grässlieherer Art zu geschwei-gen die man sich aus dem beschriebenen Verhältniss leicht, abernicht abscheulich genug, denken noch beschreiben mag.
§ 17.
Mitten in diesem Unwesen bepflanzten sie ihre angeworbenenAnhänger in verschiedenen Schenken der Stadt, worauf ihre Postenallen die wollten, das freye Zechen dargeboten wurde; Man kannsich leicht vorstellen, dass diese Schenken wo Bier und bachweise 1 )floss, dem 1 ) Pöbel haufenweise an sieh ziehen mussten, und auch kannman sich unschwer die Unordnungen denken, welche die Folgendieser Verführung des Pöbels waren. — Die Werkstätte warenausgeleert, die Fabriquen litten, die Kaufleuten, wenigstens dieje-nigen, die zur Fahne des Loneux und Consorten nicht mitge-schworen hatten, klagten bitter darüber, und die ihre bei Tag undNacht in diesen Häuseren der Scliwelgerey sich einfindenden Ar-beitsleute verabschiedeten, zahlte diese gerechte Strenge theurer,indem sie und ihre Häusser den Anfällen und Wuth dieserSchwärmer blosgestellt waren.
§ IS-
Dieses tobende Verfahren wurde bis auf die Zeiten der Zunfts-Wahlen fortgesetzt. Während dieser ganzen Zeit wimmelten dieStrassen von Trunkenbolden, deren Wuth durch das Ausscheltenund Verläumden derjenigen, die dem alten Magistrat zugethanverblieben, vollends angeblasen war. — Loneux, Cromm, Vossen,van Houtem, Bettendorff etc. etc., hinter sich im ersten Rangedurchgängig ein Schwärm Notarien — dann eine Anzahl ihrerersten Partisanen und angeworbenen Rekruten — und endlich einunzähliger Haufen des liederlichsten Gesindels und der frechestenBuben liefen durch die Gassen der Stadt, die ersten warfen denndurchgängig Gelder aus, die anderen gaben das erste Gelaute ge-wissermassen in Forma von sieh, dann erscholl die Luft von dengrässlichsten Tönen der dritten und letzteren, Vivat Lonneux, vivatdie neue Parthey war immer ihr Kriegsgeschrei, das sich gewöhn-
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