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Gelegenheit Einheimische und Fremde durch unsinniges Wagenzu Grunde zu richten, als eine Quelle der Staatseinkünfte von derweltlichen, so wie zu Spaa von der geistlichen Obrigkeit,verpachtet ist. Nun hatte der Pächter sein Privilegium seit meh-reren Jahren einem Herrn S . . . abgetreten, der dabey reich ge-worden, und jetzt nahm er es ihm wieder, um es einer andernGesellschaft zu geben. Dieser S . . . ein zu Intriguen gemachterGeist, von unbegrenztem Ehrgeitz und — reich, fand es übel,dieses schönen Mittels, ohne Mühe noch reicher zu werden, sichberaubt zu sehen, und sann auch auf Rache. Den reg. Bürger-meister Dauven hielt er für den Beschützer des Spielpachters —jener musste also erst gestürzt werden, um diesen mit in seinenFall zu ziehen. So entstand seit geraumer Zeit eine Art vonOppositionsparthei gegen die am Regiment befindlichen Häupterder Stadt, welche nur auf Gelegenheit wartete, ihr Missvergnügenöffentlich an den Tag zu legen. Und diese Gelegenheit verschaffteihnen der Stadtrentmeister R. B . . ., welcher Banqueroute machte,und mit einem ansehnlichen Cassenmangel davon ging. DieserZufall versetzte die Bürgerschaft in üble Laune. Die Gegenpartheinützte dieses, und behauptete unter der Hand: BürgermeisterDauven müsste allein für die Wahl des Rentmeisters haften, be-schuldigte ihn selbst einer eigenmächtigen Verwendung der öffent-lichen Gelder, und klagte, dass seit 23 Jahren die Abgaben immer er-höhet, und seit 10 Jahren der Bürgerschaft keine Rechnung abgelegtworden. Bei diesem und jenem Ehrgeitzigen wurde unter derHand die Hoffnung auf die ersten Stellen im Magistrat bei dernächst bevorstehenden Wahl rege gemacht. So glimmte das Feuerder Zwietracht vom Oktober 1785 an im Stillen fort bis zum Februardieses Jahres, da es in Flammen ausbrach. Die Missvergnügtenüberreichten nun dem Magistrate eine von 17 Personen, an derenSpitze sich der Schöffe de Loneux befand, unterschriebene Klage-schrift von 80 Paragraphen, worin sie sich über verschiedene Miss-bräuche der Regimentsverwaltung beschwerten, und unter andernim 5lsten § dieses als die Absicht ihrer Vorstellung angaben:„damit der Einfiuss eines Einzelnen (des Bürgermeisters Dauven)„nicht zu mächtig und einer gefährlichen zur Bereicherung einiger„Familien blos abzielenden Aristokratie vorgebeugt werde,„wodurch zuletzt gar ein unerträglicher verhasster Despotismus„entstehen, und die oberste Macht in die Hand eines einzelnen„Privatmannes fallen könnte, etc." Sie gaben also deutlich zu ver-stehen, dass sie andere Personen, als die gegenwärtigen, ans Re-giment haben wollten, und benahmen sich dabey auf eine Art, wie essich gegen die höchste Staatsobrigkeit nicht geziemt hätte. Die