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gefoderte Rechnung war nicht zum Vorschein zu bringen. Vonden Chausseen, Promenaden, Stadtgraben und aus den Waldungenwar das besste Holz ausgehauen, Ordnungs-widrig nicht versteigert,und niemand konnte erfahren, ob Geld dafür bezahlt worden,oder wo es hingekommen. (§. 50. 53.) Öffentliche Plätze undgemeine Gründe waren um eine Kleinigkeit weggegeben oder garverschenkt worden. Es waren Kapitalien aufgenommen, ohne dassman den grossen Rath darum gefragt hatte. (§. 53. 54. 55. 57.)Herr Bürgermeister Dauven hatte bisher die Administration derJesuitengüter geführt. Man hatte Grund, zu zweifeln, dass er siegut führte, besonders da er keine Rechnung ablegte und von diesenGütern ein Stück nach dem andern sich zugeeignet, worüber ereinen Kontrakt gemacht hatte, den er ans Tageslicht zu bringensich nicht getraute. (§. 56.) Zum Schaden der Stadt und Verderbder jungen Leute in derselben war ein beständiges Hazardspielerrichtet worden, und alle Klagen dagegen halfen nichts. DieOktroy desselben vergab man heimlich um einen Preis, der zumVortheil des ZErarium mehr als noch einmal so hoch würde ge-trieben worden sejm, wenn man jene ingefolg der Konstitutionund mehrmals geschehener Anfoderungen öffentlich versteigerthätte, und eben so waren noch mehrere öffentliche Verpachtungenheimlich vergeben worden. (§. 42. 48.) Zum Nachtheil der städtischenGerechtsamen liess sich Herr Bürgermeister Dauven das Meyeramtzu Burdseheid zu seiner Bürgermeisterswürde geben, (§. 43.) undman sah gleich den Schaden, den dieses der Besorgung derstädtischen Angelegenheiten that. *)
§. 180. So war es bisher mit den magistratischen Verfügungenüberhaupt gegangen und bey Verwaltung der städtischen Einkünftehatte man sich nicht besser benommen. Sehr viele Gelder warenden Neumännern,- als den eigentlichen Kassirern der Stadt, entzogenund zu einer besondern Kasse angewiesen worden, ohne dassjemand erfahren konnte, wozu man sie gebraucht habe; ja es erschollsogar, dass davon viele tausend Rthlr. entkommen seyen. Ebenso wenig waren die Gelder, so Komödien und Bälle der Stadteinbrachten, der Neumannskammer überliefert worden, und niemandbegriff und wusste die Art ihrer Verwendung. Eine grosse Menge
*) Unter der Regierung des Herrn Bürgermeister Kahr erlaubtedie Äbtissin von Burdseheid, dass daselbst eine Lotterie und Spieloktroyerrichtet ward; da aber jener beides der Stadt Aachenschen Gerechtsamenzuwider fand, legte er Exekution ein und hintertrieb mit Gewalt diegewagten Eingriffe. Als sieh aber ein ähnlicher Fall bey Herrn Dauvenereignete, trug dieser als Meyer auf beyden Schultern, behalf sich miteiner blosen Protestation und liess die Gegner der Stadt in Besitz.