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Beruhigung des Volles hinlänglich, und man werde alsdann in demRathsprotokoll bemerken, dass er es Mos um letzterer Ursachewegen ausgestellt habe.
§. 161. Mit diesem Auftrag verfügten sieh die abgeschickteHerren in das Dauvensche Haus und brachten, nachdem sie ihrenAuftrag beyni Herrn Bürgermeister verrichtet, folgende Antwortvon demselben zurück: „Er schätzte den Tag der Niederlegung„seines Amts, den er sich längstens gewünscht, weit glücklicher„als den Tag der Annahme, und es bedürfe keiner Masque und„keiner in das Rathsprotokoll niederzulegenden Verwahrung gegen„seine ausgestellte Entsagung, mit welcher er noch immer von„ganzem Herzen einverstanden sey. Zu mehreren! Beweis der„ungehäuchelten Wahrheit dieser seiner Meinung habe er dem„Herrn Sekretair die ihm als Bürgermeister gehörige Schlüssel„Uberantwortet und lege so hiemit seine bisher getragene Würde„in die Hände des Raths nieder, in der Hoffnung, dass dieser nun„keinen Anstand haben werde, ihn seines Eides völlig zu entlassen;"welches dann auch wirklich geschah, der Rath die verleseneEntsagung des Herrn Bürgermeisters annahm und ihn seines Eidsund Pflichten entliess, so wie die von Herrn Bürgermeister Dauvenzurückgekommene Schlüssel bey Herrn Rathssekretarius Beckerliegen blieben, wie ersteres alles durch das von diesem eigenhändiggeschriebene Rathsprotokoll, welches sub Num. 111 beyliegt,ausführlich erprobet wird.
§. 162. Während diese Antwort im Rath vorgetragen wurde,ward nun auf dem Markt der Zulauf des Volks, welches nach derDauvensehen Entsagung einen neuen Bürgermeister erwählt wissenwollte, immer häufiger. So drängten sich von Zeit zu Zeit mehrereEngestiimme nach demselben herauf, und wäre nicht die Bürger-kompagnie der Köllnischen Grafschaft aufgezogen gewesen, welcheden Schwärm abhielt, so würde das Rathhaus, wie am 24ten,gestürmt worden seyn. Dem ungeachtet drang sich der mehr-erwähnte Eichholtz, welcher sich für einen Abgeschickten des Volksausgab, bis ins nächste Vorzimmer des Rathssaals, verlangte nachNum. 112 mit dem grössten Ungestümm eingelassen zu werdenund die Erlaubniss, sein Verlangen zum Protokoll dictiren zu können.
§. 163. Man suchte ihn mit dem Zureden, dass diesesniemand, selbst den vereideten Procuratoren nicht zugestandenwerden dürfte, abzuwenden; um aber nicht zu wagen, dass dasVolk durch ihn noch mehr gereitzt werde, so kamen einigeRathsherren aus der Rathsver,Sammlung herausgegangen, um seinenVortrag anzuhören, welche ihm aber darauf äusserten, dass sie