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1 (1890)
Entstehung
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281
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Erster Nebenvertragvom Jalir 1660.

Von GOttes Gnaden Wir Philipp Wilhelm Pfalzgraf beyRhein, in Bayern, zu Giilich, Cleve und Berg Herzog, Graf zuVeldenz, Sponheimb, der Mark, Ravensberg und Mörs, Herr zuRavenstein etc. Und wir Bürgermeister, Scheffen und Rath des ^rag.Königlichen Stuhls und Statt Aach bekennen in Kraft dieses fürUns, Unsere Erben und Nachkömlingen. Als hiebevor eine gute wegen

' ° " streitige m

Zeit von Jahren zwischen Uns und Unseren Vorfahren von wegen Jagen, Fi-

_ n n-o-iAi schon, wegen

des Jagens und Fischens im Bezirck der statt und ixeich Aach, denen viert-

dergleichen der Vierthalb Hove bey der Wyden inner der Land- Fo rst Höfen.

wehr, etlicher Churmüdiger Güter, und der Vorst-Hove, in gemeltem

Reich Aach gelegen, und zu Unserem Herzogen zu Giilich Hauss und

Amt Wilmstein, als Unsere Lehn, und zu Unser Wildbahn respec-

tive gehörig, Und dann von wegen des Reichswalds und der Atsch, wegen dem

. . R" Wald, dio

und darin erfunden- und erfindlichen Kohl- und Bergwerck, y er- Atsch, Kohl-schiedene Irrungen erhoben, darauss auch etliche Rechtsfertigung ""t?entstanden, so am Kayserlichen Cammergericht bis anhero uner-örtert schweben, dass, nachdem Wir Uns Herzogen zustehenderVogtey und Majorey Hoch- und Gerechtigkeit halber anitzo end-und bestendiglieh verglichen, Wir auch hierin guten Frieden undnachbarliche Einigkeit zu pflanzen und zu erhalten mit reiffem Rath begangen,nach gepflogener gütlichen Handlung Unserer darzu verordneterund abgesanter Rathen und Rathsfreunden Uns obgemelte Speenund Irrungen halben für Uns, Unsere Erben und Nachkommenfolgender gestalt güt- und endlich verglichen und entschieden.

§ 1.

Dass nemlicli Wir Herzog Unsere im Reich Aach inner der stücke, wei-

° clie dem Ma-

Landwehr gelegene viertehalb Hove und V orsthöve oder Gtitere, gistratübor-

n r» lassen

wie dan gleiclifals Unsere sieben Cliurmüdige Gtitere im Dort worden,Dommerswinckel mit allen ihren Recht- und Gerechtigkeiten, An-und Zubehör ihnen, den Biirger-Meisteren, Scheffen und Rath fürUns, Unsere Erben und Nachkommen erblich übertragen und daranferners kein Recbt noch Ansprach haben noch behalten, sondernUns dessen begehen sollen und wollen.

§. 2.

Vorbeheltlieh, was Uns deswegen der Majorey und Vogtey ^ t v c ° e r j C e j

halber gleich sonsten im Reich Aach vermög jetz aufgeteilten Majorie-Ge-

rcchsamcn.

Vergleichs gebttrt,