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erfodert. Unbescheiden wäre es, dem Mosen Ungefehr, mithin deröffentlichen Steigerung solches anzuvertrauen. In lang geprüfterRedlichkeit des zu oktroyirenden Mannes bestehet das Hauptwesender magistratischen Vorsichtigkeit.
Just deswegen hat voriger Magistrat den Richard Reumont,dessen Aufrichtigkeit viele Jahren hindurch die Probe gehalten,und wider welchen nie Avas ungleiches auch nur angebracht wordenist, in den Oktroyen des Spieles ohne Veränderung continuiret,auch die Abgabe allmählich und zuletzt bis zu 250 Karolinen er-höhet. Jetziger Magistrat hat bereits im Jahre 1777 diesen näm-lichen so lang bewährten Mann die Fortwährung des Spieles auf15 Jahren belassen, die jährliche Abgabe aber 250 Karolinen auf viertausend Rthlr. verhöhet, welche Summe damals (die verspätetenNacheiferungen rechtlicher massen hindenngesetzt) die höchstgeboteneAvar, zumal der Vorschlag des Herrn Robert Brammerz — anstatteiner gewissen Pfachtsumme dem Magistrat die Hälfte des GeAvinneszukommen zu lassen — nebst der Unanständigkeit auch noch dieUntliunlichkeit von daher mit sich führte, dass der Magistrat einesonst gewisse und beträchtliche Abgabe zur gemeinen Stadtkassegegen einen ungewissen Gewinn und oft gegen ein leeres Nichts,je nachdem Glück, oder Unglück Avollte, zu venvechseln keineMacht hatte.
Was hiernächst und da einmal dem meistbietenden HerrnRichard Reumont das Spiel durch Herrn Bürgermeister und Be-amten überlassen worden war, andere geäussert haben mögen,solches alles wäre verspätet, und konnte darauf nichts mehr an-kommen. Herr Richard Reumont war der höchste Lizitant. Diesesbezeuget der Misvergnügten eigene Anlage Ziffer 2, mithin die aussämtlichen Herrn Bürgermeistern und Beamten bestehende Ver-sammlung. Das nämliche bezeuget desgleichen derselbigen Mis-vergnügten Anlag Ziffer 3, worinn dem hohen Rathe referiretwird, dass Herr Richard Reumont der Meistbietende geAvesen. UndAver hatte diesen Vortrag im hohen Rathe zu thun? Wie einemjeden bekannt ist, der regierende Burgermeister aus der Gemeinde.Wer war solcher am 4ten Julii des Jahres 1777, als dieser Vortragim hohen Rathe geschähe? Regierender Burgermeister aus der Ge-meinde Avar damals (tit.) Freyherr von Thimus. Und die ganzeStadt kennet diesen Herrn für zu redlich und geAvissenhaft, als dassEr dem hohen Rathe eine Unwahrheit sollte vorgetragen haben.
Vorbesagter massen ist bei der letzten 15j ährigen Ueberlassungdie Abgabe von 250 Karolinen auf 4000 Rthlr. gestiegen. AchtJahre sind vorüber, und der Oktroyirte hat bereits mehr als sechs.und dreyssig tausend Rthlr. bezahlet. Er würde noch um viele