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1 (1890)
Entstehung
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Was wäre vor etwa 30 ad 40 Jahren das drey gute Meilenvon Achen entlegene Dorf Spa? Lauter Bauernhütten mit ödenBergen blokirt, wo einige kalte Mineralwässer wenig besuchtworden. Was ist dieses Spa jetzt? Eine ganz neue Schöpfung istdarüber gekommen. Auf der Stelle der Hütten stehen Palläste inder Menge zur Aufnahme der Fremden, mehrere öffentliche undprächtige Gebäude zu derenselben Vergnügen und Unterhaltung,aufmunternde Spatziergänge an, zu, und auf den Bergen, mitharmonirenden Abwechselungen von einer zur andern Ver-gnügungsart.

Welche ist die Ursache einer so schnellen Umschafi'ung?Die in Achen benommene und in Spa auf alle Weise ausgebreiteteFreyheit der Vergnügungen, worunter das Spiel diejenige ist,worzu, wie man beobachtet, der durchgängige Hang der starkeste ist.

So, wie Achen auf diese Weise von Zeit zu Zeit mehr undmehr hinfiele, so nähme Spa zu, bis es nun bereits von mehrerenRückjahren her die beinahe höchste Stuffe erreichet hat.

Nebst diesem für die Stadt Achen überhaupt und insbesonderefür soviele Bad- und Logishäuser, fort dar mit verbundene hunderteBürger empfindsamen Verlust merkte annebst der Magistrat, dassdas allgemeine Spielverbot die der Bezielung entgegen gesetzte Wir-kung hatte, indem hiernäclist in mehrern Schlupfwinkeln unter denBurger ganz heimlich und ohne dieselbe gesätzmässig überzeugenzu können, gespielet, und einer dem andern zum Opfer gemachtwurde.

Der nächstvorige Magistrat nähme in dieser Sache die Ein-sicht dahin, dass, da dem Spiele insgemein und allenthalben zusteuern aus vorberührten Ursachen nicht wol thunlich, Er dahereinen öffentlichen Platz unter der Polizeyaufsicht darzu frey liesse,auch einen redlichen Mann, worauf er sich verlassen konnte, darmitoktroyirte, im übrigen aber das Spielverbot wiederholte.

Just so, wie der vorige, hat es auch der jetzige Magistratgemacht, da Er die öffentlichen Plätze darzu frey gelassen, sonstaber das geschärfte Spielverbot nochmals erneuert hat.

Nie, auch nicht unter dem vorigen Magistrate ist das Spielöffentlich dem Meistbietenden verpfachtet, sondern durch HerrnBürgermeister und Stadtbeamten überlassen worden, und zwareben demjenigen, dem es noch wirklich auf gleiche Weise durchHerrn Bürgermeister und Beamten überlassen ist. Was hat alsoder jetzige anders gethan, als der vorige Magistrat, worüber jedochin diesem Stücke nie ein Tadel erschienen ist.

Das Spiel ist eine Sache, die wegen demjenigen, dem es über-lassen werden soll, sehr viele Behutsamkeit auf Seite des Magistrats