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1 (1890)
Entstehung
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178
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er, nur für soviel einen schmalen Strich in der Länge des Gartensund von etlichen Füssen in der Breite beträfe, von dem AnkaufeAbstand nähme, und nämlicher Herr Burgermeister in solchen ge-machten Kauf und Preis dieses kleinen Strichs Gartens unmittelbareinstehen liesse. Mit vielem Vergnügen — wäre die Antwortdieses Mannes — stehe ich von dem Kaufe eines solchen schmalenStrichs Gartens ab, und lasse den Herrn Burgermeister darinngerne einstehen, denn da ohne bleibt der Garten doch gross genug.

Und auf solche Weise mittels Einstand übernahm erwähnterHerr Burgermeister den schmalen Strich Gartens von 15 Fuss inder Breite — Bend, oder Wiese ist es nicht — und zahlte inGegenwart des instrumentirenden Herrn Notarius grad denjenigenPreis, pro rata des Strichs, welchen der Hubert Knops sonst, unddafern er nicht abgestanden wäre, hätte zahlen müssen.

Dieses ist der unschuldigste Hergang von der Welt, welcherweder dem Interesse des hohen Magistrats, weder dem Interesseder Exjesuiten die allergeringste Aenderung hat machen können,indem es der nämliche Preis und die nämliche Zahlung des besagtenStrichs Gartens bliebe, ob selbige aus der Hand des Herrn Bürger-meisters, oder aus der Hand des Hubert Knops geschähe, so, dassHerr Werkmeister Schorenstein, oder sonst jemand anders die Ein-willigung nicht einmal versagen konnte.

Der Verkauf des Hauses mit allen Zubehörigkeiten, folglichauch des ganzen Gartens, als eine Zugehörigkeit zu dem Hause,war bereits an Hubert Knops als Meistbietenden geschehen, mithinvorüber. Der Preis wäre zu 1805 Rthlr. bestimmet, und diesenmusste Hubert Knops bezahlen. Dass er aber, für soviel einenschmalen Strich Gartens beträfe, jemand anders in seinen Kaufeinstehen liesse, dieses hienge von ihm platterdings ab, und warauch ganz gleichgültig, wen — einen Burgermeister, oder jedenandern — er einstehen liesse. Genug für den Magistrat, so, wiefür die Exjesuiten, dass der meistgebotener Kauf- und Verkaufs-preis zu 1805 Rthlr. beibehalten worden, und darinn keine Min-derung geschehen ist.

So ist diese unschuldige Geschichte beschaffen, und so ist sievon frommen Männern durch eidliche Bezeugungen unter Ziffer 3beurkundet worden. . . Hubert Knops, wenn er auch von keinemTheile, oder ganz zu verkaufen, wie und wem er wollte, aber derKäufer hätte alsdenn sich der Gefahr des Retrakts, oder Be-schüddung unterwerfen müssen. Um dieser Gefahr nicht blos ge-stellt zu seyn, stand Hubert Knops, für soviel den schmalen StrichGartens beträfe, vom Kaufe ab, und liess erwähnten Herrn Burger-meister darinn einstehen, damit in dem Kaufakte (wie solcher in