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die zwölf hundert Reichsthaler zu stehen kttme, und das in einerNebenstrasse, in welcher von beiden Seiten mehrere Gärten vor-findlich sind, gleichwol hat der Herr Burgermeister Dauven sichsolchen Tax ohne einige Einrede gefallen lassen. . . Weil der Platzvon den ehemaligen Jesuiten herkömmt, so zahlt er inmittels vondem geschätzten Werthe die jährlichen Zinsen an den hierohen be-nannten Einnehmer der zur Unterhaltung der Exjesuiten dienendenRenthen und Gefällen, lässt den hohen Rath sonächst über dieHauptsumme nach Belieben disponiren, die er bereit ist, auf solchehohe Weisung zu jeder Stunde zu erlegen, und auf diese Weiseder fernem Zinsen sieh zu entlasten.... Urtheile nun ein jeder ver-nünftiger und bescheidener Mann, zu welcher Klasse der Ungebühres hinauslaufe, das Publikum mit solchen Punkten blenden zu wollen.
Das vormalige Jesuiterkollegium ist zu nichts bequemer, alsdass die an einem feuchten und ungesunden Orte der Stadt woh-nenden Waisen in nämliches Kollegium versetzet, folglich dasWaisenhaus daraus gemacht werde, wie sich denn solches auchohne sonderbare Kosten thun lässt, da zur Aufnahme mehrerer-Kindern gesunden dafür passenden, wol eingerichteten und zurScheidung des beiderlei Geschlechtes in zween Stöcken abgesondertengnugsamen Zimmern, desgleichen auch zween Gärten an der Gänger-strasse und zur Seite der Kirche, nebst zween Ausgängen,laufendem Wasser und andern Bequemlichkeiten wirklich vorhandensind, so, dass alsdenn der übrige Theil des dritten Gartens in derSt. Annästrasse, wie vorhin, also auch jetzt zur Sicherheit undZierde der Strasse neu bebauet werden könnte.
Dahin geht die Meinung des Magistrats, und wenn der hoheRath samt den Herrn Geschickten es also für gut finden, so wirddie Vollziehung ohne Anstand vorgenommen werden.
Ad 28. Hieroben auf den 23ten, 24ten und 2-5ten Punkt ist umständ-licher erwähnet worden, dass nach langen Unterhandlungen mitunterschiedenen Leuten für das ohnweit der St. Jakobstrasse ge-legene sehr alte und hinfällige Haus samt Garten und andern Zu-beliörungen von niemand mehr erzwungen werden konnte, alsworzu Hubert Knops sich entschlossen hatte, und dass daher derdamalige Herr Werkmeister Schorenstein, welcher hierbei alle Ge-nauigkeit und ausserordentlichen Eleiss bezeigt hatte, mit gehörigemVorwissen diesem meistbietenden Knops nämliches Haus und Zu-beliörungen überlassen habe.
Nachdem solcher gestalt der höchste Preis wirklich bestimmet,und der Kauf des Hauses, ganzen Gartens und übriger Zubehörig-keiten mit Hubert Knops beschlossen war, fragte der Herr Burger-meister Dauven, ob es ihn, Hubert Knops, hindern würde, wenn