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in Betref der Gründen entweder zu nachsichtig, oder gar zu frey-gebig gewesen. Von daher ist entstanden, dass die Klöstergründebeiläuftig den sechsten Theil der Stadt einnehmen.
Das gewesene Jesuiterkollegium — ein nicht wol angelegtesGebäude — hat zur Seite der Gängerstrasse einen sehr gut ge-legenen und ungemein fruchtbaren grossen Garten, auch hat esnoch einen zur Seite der Kirche und hinter dem Gymnasium be-findlichen Garten, sodann den dritten nach der Seite der St. Annä-strasse, auf welchem ehedessen und vor dem allgemeinen Stadt-brande im Jahre 1656 Häuser gestanden sind, die nach dem Brandewieder aufgeführt zu werden vernachlässiget worden. Just dieserletzte, oder dritte Garten ist es, aus welchem Herr BurgermeisterDauven einen Theil — kaum, oder nicht einmal die Hälfte — unddas zwar nach jener Seite, wo vor der eben erwähnten allgemeinenStadtfeuersbrunste Häuser und Wohnungen gestanden waren, vomkleinen und grossen Rathe zu dem Ende erhalten hat, dass er da-selbst zur Zierde der Strasse ein Haus aufbauen möchte.
Er hat diesen löblichen Endzweck — die Aufführung einesneuen Hauses — erfüllet, indem er daselbst eines der ansehnlichstenHäusern, mit Verwendung vieler tausend Reichstbalern, so errich-tet, dass selbst die Strasse, welche sonst theils wegen der leerenPlätzen und bei solchen hingeworfen werdenden Unrathes, theilsaber wegen der darinn befindlichen meist alten Häusern einentraurigen Anblick von sich gäbe, nun ein ganz anderes Aussehen,auch Reinigkeit erhalten, sondern da Herr Kristian Maassen auchdas hieroben zum 23ten Punkte vermeldetes, in nämlicher St. Annä-strasse gelegenes, von ihm gekauftes Haus — diesen alten Plunder— zur Seite der Strasse niedergerissen, und an der Stelle, mitEinziehung des Nebenplatzes, ein herrliches Haus, nicht ohne schwereKosten erbauet hat, und noch zu bauen fortfährt.
Als der hiervor erwähnte Herr Burgermeister Dauven zusolchem Endzwecke, der zur Zierde der Stadt gereichte, um dengedachten Theil Gartens gegen zu taxirenden Werth den hohenRath anrufte, hätte dieser wahre Ursache gehabt, sich der Gelegen-heit zu erfreuen, einen um das gemeine Stadtwohl so sehr verdientenMann, mittels Verwerfung des anerbotenen Werthes, die etwaigethätliche Erkenntlichkeit zu bezeigen.
Er war derjenige, der im Jahre 1770 in der Absichte, ihmdie entsetzliche Last der damals bevorgestandenen Kaiserl. Commis-sion zwischen Sr. Kurfürstl. Durclil. zu Pfalz, als Herzog zu Gülich,und dieser Reichsstadt Achen aufzubürden, unter die Stadtbeamtebereits zum voraus gezogen wurde. Er war derjenige, der ganzallein bei der dahier in Achen über zween ganzen Jahren lang