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1 (1890)
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halber demjenigen verkäuflich überlassen werden sollen, der dafürdas meiste anbieten würde.

Durch eben diese zween Schlüsse des kleinen und grossenEathes wurde solches der ganzen Stadt genugsam bekannt, zudemmachte sich der damalige Herr Werkmeister Schorenstein ein,wie allgemein bekannt, redlicher und frommer, auch für das In-teresse der Exjesuiten sehr eifriger Mann ein besonderes Ge-schäft daraus, dass er besagte beide Häuser so hoch, als nur konnte,verkaufen möchte. Nach langen Unterhandlungen mit allen, dienur einige Lust darzu bezeigten, konnte von niemand soviel er-zwungen werden, als wozu für das Haus in der St. AnnästrasseHerr Kristian Maassen und für das Haus und Zubehörigkeitenohnweit der äussern St. Jakobstrasse Hubert Knops sich endlichbequemten.

Letzteres Haus trägt den Name Schiessscheuer, und ist nichtallein dem hohen Rathe, sondern auch der Bürgerschaft ohne Er-wähnung bekannt, dass in selbigem Hause die Wohnung einerBauerhütte gleich und gar gering sey, übrigens aber in einemGarten, sodann Stallungen und Scheuer für Kühe, Pferd und dievon den dazu gehörigen fast gänzlich ausser der Stadt gelegenenfünf Moi-gen, drey Viertel und 24 Ruthen theils Wiesen, theilsLand abkommende Erucht und Heu bestehe, das Gebäude aber ansich alt und hinfällig sey, dass dessen nöthige Herstellung sehrviel kosten werde.

Die Käufer, für soviel sie die Kauf- und Verkaufpfenningennoch nicht baar erleget haben, verzinsen solche, und zwar justso hoch, wie der Magistrat den Bürgern die Kapitalien verzinset,wobei die Exjesuiten bessere Rechnung, als vorhin, finden, sovielaber wirklich zahlet worden, hat zur Tilgung zinsbarer Schuld,mithin zum Besten der Exjesuiten seine Verwendung erhalten.

Betreffend die bei aufgehobener Sozietät in dem AchenschenKollegium vorgefundenen Mobilien, sind selbige unter nächst vorigemMagistrat verkauft worden, kein Tischsilberwerk hat sich vor-gefunden, die silbernen Altarstücken oder Zierrathen sind nochvorhanden, ausser einer Monstranz, welche auch unter dem nächstvorigen Magistrat den hiesigen Wohlehrwürdigen Kreuzherrn ver-käuflich überlassen worden. Das hieraus, so, wie aus den Mobilien,abgekommene Geld hat nämliche vorige Magistrat zum Besten derExjesuiten und Zahlung der an selbigen veranlasseten Nothwendig-keiten verwendet. Die Nachweisung hiervon wird dem hohen Rathezur gefälligen Einsicht dargeboten.

Ad 26 Die ehemaligen Vorfahren an der Stadtregierung sind in den

& 27. vorherigen Jahrhunderten gegen die meisten Klöster hiesiger Stadt,