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Ad 22. Man kennet keinen ansehnlichen Thurm der Stadt welcherunter dem jetzigen Magistrat weggebrochen seyn soll. Von eineman dem obern Theile gerissenen und deswegen der anstossendenLandstrasse sehr gefährlichen Thurm sind etliche Steinlagen herab-genommen, somit die Gefahr der Vorübergehenden entfernet worden:Auch erinnert man sich, ein Paar alter rissigen, den Zusammenfallnicht ohne Gefahr der Vorbeigehenden drohenden und den Nameneines Thurmes nicht verdienenden Maschinen bis auf eine nichtmehr gefährliche Höhe erniedrigt zu haben.
Dann sind zwey innere, oder Mittelthore der augenscheinlichenGefährlichkeit respeetivc und der hässlichen Verunzierung halberauf mehrmalige Anzeigen und Supplizirungen der Nachbarschaftniedergelegt worden. Die Materialien, soviel davon brauchbar,werden zur Ausbesserung der Stadtmauern, Erneuerung der unter-irdischen gemeinen Wassergängen und sonst überhaupt zu gemeinemStadtbauwesen angewendet, und wenn auch zu dem auf der Komp-hausbadstrasse zierlich aufgeführten, der Stadt und gemeiner Burger-schaft überhaupt vorteilhaften und in dieser so, wie noch weitererBetrachtung der der Stadt unbenommenen Einziehung billig ge-nannten Stadtgebäuden einige rohe Steine vergönnet worden wären,so würde gleichwol ein solches gegen die an Erweiterung und neueBepflanzung der Promenade, nicht weniger an dort aufgeführtenneuen Mauern und sonstigen Verzierungen verwendeten beträcht-lichen Kosten, zu welchen der Magistrat keinen Heller beigetragen,nicht einmal in einige Erwägung gelangen können. Das wenigeaber, was dem Herrn Burgermeister Dauven hiervon, oder sonstüberlassen worden, hat er gegen Quittung baar und theuer bezahlet.
Ad Noch bei dem letzt vorigen Magistrat ist die Einnahme der
23, 24nicht allein in dem Achenschen, sondern auch Gülichschen und& 25. Wittemsehen befindlichen von dem ehemaligen Jesuiterkollegio inAchen herkommenden Renthen und sonstigen Gefällen demjenigenzugewiesen worden, welcher viele Jahren zuvor hierab die besteKänntniss besasse, nämlich dem sehr lange gewesenen JesuiterProcuratori in Achen, R. Patri Hildesheim, der dann auch aussolchen Einkünften die Portiones für die Exjesuiten bishieran sosorgfältig verabfolgen lassen, dass derer noch niemand bei demMagistrat sich je beschweret habe. Dieser überaus fleissiger Mannist bereit, dem hohen Rathe selbst, oder aus demselben einer be-sondern Deputation alles und jedes zur Einsicht darzulegen.
Nicht allein der hohe Rath, sondern auch die Herrn Geschicktein dem grossen Rathe haben gewollt, dass zwey der von ehemaligenJesuiten herkommenden Häusern — eines in der St. Annästrasseund das andere ohnweit der St. Jakobstrasse — ihrer Baufälligkeit
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