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1 (1890)
Entstehung
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arget werden, dass er auch gegen den taxirten Werth das Holzerhalten habe, zu jenem Gebäude auf dem Komphausbad, welcheszur Vermehrung der Anzahl der Fremden und Kurgästen überausbeiträglich, und sohin der Burgerschaft überhaupt in ihrem Nah-rungsstande ungemein vortheilhaft ist, auch noch in einigem Be-trachte für ein städtisches Gebäude gehalten werden kann, weildie Stadt solches zu seiner Zeit einzuziehen sich vorbehalten hat.

Bei dem Taxe dieses Holzes ist dieser Mann nicht geschonetworden, gleich die Herrn Geschickte selbigen Tax nach Beliebenauf der Baukammer einsehen können, und doch hat er nämlichenTax ohne einige Einrede ganz edelmüthig bezahlet, und das mitzwo Hauptsummen, die noch aus dem vorigen Jahrhundert zu Lastder Stadt waren, auch derselben Stadt wegen damaligen Werthesder Gelder, insgemein Agio genannt, sehr gefährlich hätten seynkönnen.

Uebrigens bezeuget allenthalben in den städtischen Wal-dungen der Augenschein, wie tieissig, und für die Nachkommen-schaft wirthschaftlich alle taugliche Plätze von Zeit zu Zeit mitjungen Bäumen besetzet werden.

16. Die alte Promenade hat eine unvergleichliche Verbesserungerhalten, sowol im Grunde, als in den Bäumen. Der krumm-linnichter ist in einen grad-linnichten Winkel erweitert worden,und anstatt der allen wilden Kastanienbäumen, die die Luft ver-sperrten, und den Boden in ungesunder Feuchtigkeit beliessen,sind artige, den Promenaden angemessene jungen Bäume gepflanzetworden, die der Luft und Aussicht gnugsamen Baum lassen: undzwar dieses alles, ohne dass es der Stadt einen Heller gekostet,auch ohne dass den Grund zu vergeben der Magistrat je gedachthabe; nicht einmal den Grund, worauf das Gebäude zur Seite derStrasse gesetzet worden, hat der Magistrat vergeben, sondern inden Bedingnissen ausdrücklich vorbehalten, auch zu dessen Be-zeigung den Grundzins sich vorbedungen, mit dem Anhange, dasGebäude selbst seiner Zeit einziehen zu können.

17 Das alte ohnweit der Promenade gestandene und zur Buch-

18- druckerey dienendes Gebäude stand auf Pfeiler und Bogen, untenoffen, daroben nur eines einzigen Stockwerkes, und machte auf derKomphausbadstrasse, in Gegenstellung so vieler dortigen prächtigenHäusern, für die hohen Fremde und Kurgäste den elendestenKontrast aus.

Selbst der hohe Batli hat die Verwendung der von solchemalten Gebäude abkommenden wenigen, schlechten und die Ab-breehungskosten nicht ersetzenden Materialien, soviel noch thun-lich, zum neuen Gebäude ausbedungen.